Wie sicher ist eine VPN-Verbindung? Nicht so sicher, wie Sie vielleicht denken.

Remote-Arbeit und Geschäftsreisen. Öffentliche WLAN-Netzwerke und neugierige Augen. Datenschutz und Privatsphäre. Das sind die Hauptgründe dafür, weshalb Unternehmen sich für Virtual Private Networks (VPNs) entscheiden. Aber bieten VPNs wirklich den versprochenen Schutz?

Seit VPN-Services zum ersten Mal den Markt eroberten, ist viel Zeit vergangen. Die moderne Arbeitswelt ist äußerst komplex und VPNs sind angreifbar und in vielen Fällen sogar ineffektiv – mehr als es den meisten bewusst ist.

Wie sicher ist ein VPN?

Viele VPN-Anbieter behaupten, marktführend beim Schutz vertraulicher persönlicher Daten zu sein, wenn sich Mitarbeiter mit öffentlichen Netzwerken verbinden. In manchen Fällen funktioniert der VPN-Client auch wie versprochen. Durch die Bereitstellung einer verschlüsselten Verbindung auf von der IT verwalteten Geräten, konzentrieren sich diese Lösungen auf den Schutz vertraulicher Daten sowie der persönlichen Daten der VPN-Nutzer. Jemand, der nach einer Sicherheitslücke bei einem öffentlichen WLAN-Hotspot sucht, könnte keine Internetaktivität erkennen. Nutzer, die öffentlichen Internetzugriff ohne Schutz verwenden, können hingegen aufgespürt werden.

Aber was passiert, wenn jemand in einem angrenzenden Konferenzraum und nicht in einem weiter enfernten Cafe arbeitet? Das VPN geht davon aus, dass der Internetverkehr sicher ist. Aber häufig ist das leider nicht der Fall.

Das hat folgende Gründe:

Die VPN-Sicherheit versucht, Online-Aktivitäten vor Hackern und Internetanbietern zu verbergen, wenn Mitarbeiter remote arbeiten. Die einzige Aufgabe dieser Lösungen ist es, Online-Aktivität vor neugierigen Augen und Datendieben zu verbergen, die es auf vertrauliche Daten abgesehen haben. Was außen vor bleibt, sind all die neuen Angriffsmöglichkeiten.

Heute werden PCs nicht mehr nur von der IT-Abteilung bereitgestellt oder vor Ort genutzt. Mitarbeiter nutzen heutzutage regelmäßig ihre eigenen, ungeschützten Mobilgeräte bei der Arbeit. Sie vertrauen auf Cloud-, SaaS- und webbasierte Anwendungen und sogar nicht genehmigte Anwendungen, auf die von überall und über jedes Netzwerk zugegriffen werden kann. Je mehr Angriffsflächen geboten werden, desto weniger können traditionelle VPN-Unternehmen damit umgehen und angemessenen Schutz garantieren.

Sicherheitslücken bei VPN und Alternativen

Selbst das beste VPN kann nicht alle Angriffsflächen abdecken, wenn es um den Schutz persönlicher Informationen geht. Warum? Im Gegensatz zu Zero-Trust-Lösungen, die keinerlei Vertrauen in Nutzer setzen, vertrauen traditionelle Netzwerkmodelle blind auf ihre Nutzer. Sobald der Zugriff über VPN-Technologie gestattet wurde, haben Nutzer vollen Zugriff auf das Netzwerk.

VPNs setzen nicht nur auf eine viel zu einfache Authentifizierung, sondern sind auch auf Remote-Zugriff beschränkt. VPNs schützen das Unternehmensnetzwerk nicht, wenn Nutzer sich vor Ort anmelden. Das stellt eine Gefahr für Unternehmensressourcen dar. Handelt es sich um ein kostenloses VPN mit Ad Tracking und  Malware, steigt das Risiko sogar noch mehr.

Die Gründe für die Nutzung eines VPN – mehr Sicherheit, mehr Online-Privatsphäre – bleiben relevant. Aber hierfür gibt es eine viel sicherere Alternative.

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Der Ersatz Ihres VPN muss nicht schwierig sein. Citrix Workspace macht es zum Kinderspiel. Erfahren Sie, wie Sie mit einer schnellen und flexiblen Alternative zu VPN schnell einsatzbereit sind und Anwendungen und Daten jederzeit auf jedem beliebigen Gerät sicher für Mitarbeiter bereitgestellt werden.

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Fünf Gründe, sich von Ihrem VPN zu verabschieden

Traditionelle VPN-Clients sind für die neuen komplexeren Umgebungen und moderne Arbeitsweisen möglicherweise nicht mehr geeignet. Aber zum Glück gibt es einen Ausweg. Die Zero-Trust-Architektur von Citrix Workspace bietet nicht nur eine höhere Sicherheit, sondern auch einen überlegenen Benutzerkomfort.

Fünf Gründe, Ihr VPN durch Citrix Workspace zu ersetzen:

1. Hohes Risiko von Sicherheitslücken

VPNs setzen gesamte Netzwerke einer Gefahr durch verteilte DDoS- und Sniffing- und Spoofing-Angriffe aus. Sobald ein Angreifer oder Malware über ein verbundenes Gerät in ein Netzwerk eingedrungen ist, kann das gesamte Netzwerk zum Einsturz gebracht werden.

Ohne VPN erhalten Benutzer per Single Sign-on Zugriff auf interne Anwendungen und SaaS-Anwendungen. Der Zugriff erfolgt auf Anwendungsebene, wodurch Risiken durch Angriffe auf Netzwerkebene umgangen werden können.

2. Schwierige Skalierung und geringer Benutzerkomfort mit VPNs

Die meisten VPN-Services wurden für eine geringe Anzahl von Remote-Mitarbeitern bereitgestellt. Arbeitet aber der Großteil der Belegschaft remote, werden VPNs schnell zu Engpässen. Dies gilt vor allem für traditionelle Client-Server-Anwendungen, die viel Bandbreite benötigen. Immer häufiger wird auch das vollständige Remote-Blockieren eingesetzt. Hierbei wird die Internetverbindung komplett deaktiviert, wenn das VPN versagt. So können zwar einige Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden, aber der Benutzerkomfort leidet erheblich darunter. 

Citrix Workspace optimiert nicht nur die Auslieferung der Anwendungen, sondern kann auch automatisch für die gesamte Belegschaft skaliert werden, ohne dass eine Konfiguration oder die Bereitstellung zusätzlicher Geräte erforderlich wird. Besser noch, Anwendungen können sicher und nahtlos über das Netzwerk auf jedem Gerät zur Verfügung gestellt werden.

3. Der Zugriff auf VPNs erfolgt über private Geräte

Das ist ein hohes Risiko, da die IT-Abteilung keinen Einblick in den Zustand persönlicher Computer sowie privater Mobilgeräte hat. Diese Geräte könnten mit Keylogging- oder Screenshot-Malware infiziert sein, die Angreifer nutzen, um vertrauliche Daten auszuspionieren.

Citrix Workspace schützt vor Keylogging durch die Verschlüsselung von Tastenanschlägen, die Cyberkriminelle ausspionieren, um an Passwörter zu gelangen. Angreifer sehen lediglich unlesbaren Text. Benutzernamen und Passwörter sind sicher.

4. VPNs erkennen keine Gefahren 

Wenn VPN-Anmeldedaten ausspioniert werden, können Angreifer in das Netzwerk eindringen und vertrauliche Daten einsehen. Selbst wenn Angreifer durch verdächtige oder schädliche Handlungen auffallen, sind VPNs nicht darauf ausgelegt, diese Handlungen zu erkennen und dagegen vorzugehen. IT-Abteilungen haben meist nicht die nötigen Ressourcen zur Verfügung und VPN-Clients bieten nur beschränkt Einblick. Das sind schwierige Voraussetzungen für die Überwachung von Bedrohungen.

Citrix Analytics for Security verwendet maschinelles Lernen, um das Verhalten von Benutzern auf Geräten, in Netzwerken, Anwendungen und virtuellen Desktops sowie über die Datennutzung zu verstehen und zu überwachen. Wird verdächtiges Verhalten erkannt, werden automatisch proaktive Maßnahmen ergriffen. Sitzungen können aufgezeichnet werden, Benutzer werden von ihrem Konto abgemeldet und Links auf geteilte Dokumente werden deaktiviert.

5. VPNs missachten die Privatsphäre von Mitarbeitern

Durch die Verbindung mit einem VPN-Server wird der gesamte Datenverkehr an ein Rechenzentrum übertragen. Das gilt nicht nur für geschäftlichen, sondern auch für privaten Datenverkehr. Citrix Workspace schützt private Daten, da nur Unternehmensdaten an das Rechenzentrum übermittelt werden.

Nächster Schritt

Kontextbasierter Zugriff und sichere Anwendungen und Daten

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