Citrix Hypervisor Featurematrix


In den folgenden Abschnitten finden Sie ein Liste der Features von Citrix Hypervisor nach Produktedition und Release-Typ.

Umfassende Hypervisor-Managementplattform für Anwendungen und Desktops

Citrix Hypervisor ist die am besten optimierte Hypervisor-Plattform für Workloads unter Citrix Virtual Apps and Desktops. Durch eine umfangreiche Feature-Integration im gesamten Stack macht Citrix Hypervisor Hardware-Features für eine HD-Benutzererfahrung, höhere Sicherheit und vereinfachtes Prozessmanagement nutzbar.
 Dank umfassenden Features und Performance nach Unternehmensstandard eignet sich Citrix Hypervisor für unterschiedliche Workloads, gemischte Betriebssysteme und komplexe Speicher- oder Netzwerkanforderungen, selbst in den anspruchsvollsten Enterprise-Umgebungen. 

Kunden von Citrix Virtual Apps and Desktops (unabhängig von der Edition) sind für die Citrix Hypervisor Premium Edition berechtigt.

Funktionsmerkmale Beschreibung  Edition Releases
Express Standard Premium CR LTSR
64-Bit-Hypervisor Der Xen Project Hypervisor, auf dem alle Workloads ausgeführt werden.
64-Bit-Kontrolldomäne Die 64-Bit-Kotrolldomäne managt das Poolen von Ressourcen und Workloads, die auf dem Host ausgeführt werden.
Kompatibilitätsliste
unterstützter Hardware (HCL)
Citrix arbeitet aktiv mit Hardware-OEMs zusammen, um alle gängigen Hardwaretypen für Citrix Hypervisor zu testen und zu unterstützen. Die Liste der kompatiblen und unterstützten Hardware finden Sie unter: http://www.citrix.com/Citrix Hypervisor/hcl.
Funktionsmerkmale Beschreibung  Edition Releases
Express Standard Premium CR LTSR
Management mehrerer Server mit XenCenter GUI Das XenCenter GUI ist eine Windows-basierte Schnittstelle für das einfache, skalierbare Management von Hosts und Ressourcen-Pools (Hostgruppen).
Active Directory-Integration Um mehrere Benutzerkonten pro Server/Pool zu unterstützen, nutzen Sie Microsoft Active Directory zur Authentifizierung. Es ermöglicht Benutzern von Citrix Hypervisor, sich mit ihren Anmeldedaten für eine Windows-Domäne bei einem Pool von Citrix Hypervisor Hosts anzumelden.  
Role-Based Administration and Control (RBAC) Mit RBAC (Role-Based Administration and Control, rollenbasierte Administration und Kontrolle) können Sie durch die Zuweisung von Benutzern, Rollen und Berechtigungen kontrollieren, wer auf Citrix Hypervisor Hosts zugreifen kann. Citrix Hypervisor RBAC weist Nutzer oder Nutzergruppen definierten Hosts zu, die über die entsprechenden Citrix Hypervisor Berechtigungen verfügen.  
Citrix Hypervisor vApps vApps ermöglichen das Gruppieren mehrerer VMs, um diese gleichzeitig zu starten oder herunterzufahren oder ihnen auf vApp-Ebene HA- und Recovery-Richtlinien zuzuweisen.
Dynamic Memory Control (DMC) DMC (Dynamic Memory Control, dynamische Speicherkontrolle) passt die verfügbare Speichermenge für das Betriebssystem einer Gast-VM an.  Durch die Vergabe von Mindest- und Höchstspeichergrenzen ist eine größere Anzahl an VMs pro Hostserver möglich.  
Performance – Berichte und Warnungen XenCenter ermöglicht die Überwachung des VM-Workload und der Performance der Host-Infrastruktur durch das Auslesen der CPU-, Speicher-, Netzwerk- und Datenträgerauslastung.  Auch Admin-Alarme lassen sich konfigurieren.
Snapshot und Wiederherstellung
einer laufenden VM
Mit Citrix Hypervisor lässt sich zu jeder Zeit ein Snapshot des VM-Speichers, des Arbeitsspeichers und der Metadaten erstellen, wobei der Volumenschattenkopie-Dienst (VSS) von Microsoft Windows genutzt wird, um anwendungskonsistente Snapshots (stillgelegt) zu erstellen.
Live-VM-Migration Durch die Live Migration von VM-Verarbeitungs-Workloads zwischen Hosts in einem Ressourcen-Pool können Administratoren die Lastverteilung in ihrer Infrastruktur manuell managen und so Ausfälle bei geplanten Infrastruktureingriffen verhindern.
Heterogene Ressourcen-Pools Bei der Erweiterung von Ressourcen-Pools können nicht immer dieselben Komponenten und CPUs beschaffen werden. Mit dieser Funktion lassen sich vorhandene Pools um neue Hosts und CPU-Versionen erweitern, wobei alle Funktionen auf VM-Ebene, wie die Live Migration, unterstützt werden.
Live-Patches Live-Patches ermöglichen es Administratoren, den Citrix Hypervisor zu patchen, ohne VMs auf einen anderen Host migrieren, herunterfahren oder pausieren zu müssen.    
Automatische Updates über XenCenter Hotfixes für die Citrix Hypervisor Infrastruktur lassen sich entweder per Befehlszeile oder über XenCenter sowie als Batch bereitstellen und automatisch herunterladen, um das Management der Hypervisor-Plattform noch weiter zu vereinfachen.    
Geplante Snapshots Administratoren können stündliche, tägliche oder wöchentliche Snapshots einer VM oder VM-Gruppe einplanen. Die maximale Anzahl an geplanten Snapshots kann begrenzt werden, wobei der jeweils älteste Snapshot laufend gelöscht wird, um das Snapshot-Management zu optimieren.  
Integritätsprüfung Statusanalysen der Infrastruktur werden automatisch auf Citrix hochgeladen und können ausgewertet werden, um die Integrität der Infrastruktur zu ermitteln und zu bestimmen, ob sie aktualisiert werden muss oder falsch konfiguriert wurde.
Update der PV-Treiber
Automatisches Bereitstellen und Aufspielen der Windows-VM-Treiber von Citrix Hypervisor per Windows-Update (WSUS) für ein deutlich einfacheres Management großangelegter VM-Bereitstellungen.    
Citrix Hypervisor Conversion Manager Ein separat herunterladbares Zusatzpaket für die Batch-Migration von VMs aus VMware vSphere-Infrastrukturen zu Citrix Hypervisor. Windows- und Linux-Betriebssysteme lassen sich mit minimalem Aufwand migrieren.    
Dynamisches Workload Balancing und Audit Reporting (WLB) WLB gewährt Systemadministratoren detaillierte Einblicke in die Systemperformance und ermöglicht so Infrastrukturoptimierung, Management der Host-Stromversorgung und Audit Reporting.    
Liste der Pool-Ressourcen exportieren Ermöglicht den Export einer Tabelle mit allen Objekten in der Infrastrukturansicht von XenCenter.    
Docker-Container-Management Feature zur Überwachung und Verwaltung von Umgebungen mit Linux- oder Windows-basierten Docker-Implementierungen. 
Rolling Pool Upgrade (RPU) Ein Feature von XenCenter, das Ausfallzeiten beim Upgrade von Citrix Hypervisor Hosts verhindert. RPU patcht automatisch alle Hosts eines Pools und verlagert VMs bei Bedarf mittels Live Migration vorübergehend auf andere Hosts.  
Maximale Pool-Größe Citrix Hypervisor unterstützt eine maximale Pool-Größe von 64 Hosts. Eine unlizenzierte Kopie von Citrix Hypervisor ist auf 3 Hosts pro Pool beschränkt.    
Support für Gast-VMs mit Microsoft Windows Server 2019 Unterstützt VMs mit dem neuesten Serverbetriebssystem von Microsoft.
UEFI Secure Boot für Windows VMs* Unterstützt UEFI-Boot neu erstellter VMs mit 64-Bit-Windows 10, Windows Server 2016 und 2019. UEFI-Boot bietet eine umfangreichere Schnittstelle zwischen Gastbetriebssystem und Hardware, was die Boot-Zeiten von Windows-VMs deutlich verkürzt.    

* Neues oder aktualisiertes Feature des aktuellsten Release
Als Tech Preview erhältlich

Funktionsmerkmale Beschreibung Editionen Releases
Express Standard Premium CR LTSR
Einfache Netzwerksicherheitsgruppen Sicherheitsgruppen sind als Teil von OVS-Netzwerken verfügbar und werden von Cloud-Managementdiensten wie Accelerite CloudPlatform häufig zur Mandantenisolierung genutzt.
Open Virtual Switch (OVS) Zusammen mit einer Controller-Appliance bilden OVS-Netzwerke einen programmierbaren Netzwerkstandard zur statistischen Erfassung auf Basis von OpenFlow und sFlow.
Distributed Virtual Switch Controller (DVSC) GUI für die Konfiguration und Verwaltung OVS-basierter Infrastrukturen. OVS unterstützt unter anderem engmaschige Sicherheitsrichtlinien, Zugriffskontrolllisten (ACLs), Traffic-Verhaltens- und Performance-Analysen.
Cross-Hosting privater Netzwerke Hiermit können IT-Administratoren L2-Tunnelnetzwerke zwischen Hosts auf Abruf einrichten oder unterbrechen, ohne VLANs in der zentralen Netzwerkstruktur erstellen zu müssen.
SR-IOV-fähige Netzwerkkarten Durch die Unterstützung SR-IOV-fähiger Netzwerkkarten profitieren virtuelle Maschinen von hoher Netzwerkleistung. Citrix Hypervisor unterstützt Single Root I/O Virtualization (SR-IOV), um ein PCI-Gerät auf dem physischen System als mehrere PCI-Geräte anzuzeigen.    
Effiziente Multicast-Unterstützung IGMP Snooping wird verwendet, um IPv4-Multicast-Traffic nur zu für den Empfang registrierten VMs weiterzuleiten.    
Funktionsmerkmale Beschreibung Editionen  Releases
Express Standard Premium
CR LTSR
Host Failure Protection High Availability (HA) HA ermöglicht die lokalisierte Wiederherstellung von VMs und/oder vApps bei hardwarebedingten Infrastrukturausfällen. HA sorgt auch für die Neuwahl eines Hosts, wenn der Pool-Master ausfällt.  
Site Recovery Manager Für die Wiederherstellung von VMs und/oder vApps nach schwerwiegenden Hardwareausfällen auf Rechen-, Speicher- und/oder Netzwerkebene.  Dabei handelt es sich meist um den Verlust großer Teile, wenn nicht sogar der gesamten Infrastruktur eines Standorts.  
Funktionsmerkmale Beschreibung Editionen Releases
Express Standard Premium CR LTSR
Anbindung von Shared Storage Anbindung an alle Arten von lokalem Speicher und Shared Storage, einschließlich EXT3, NFS v3 und v4, iSCSI sowie FC HBA und Open-FCoE.
Anbindung von SMB-Speicher Erstellen Sie Citrix Hypervisor Storage Repositories (SRs) basierend auf SMB-Speicher, egal ob hardwarebasierte Arrays oder Windows-basierte Speicherserver.    
Software-boot-from-iSCSI Booten von Citrix Hypervisor Hosts von softwareimplementiertem iSCSI in Cisco UCS Fabrics.
Shared Nothing Live
VM Migration
Live Migration vollständiger VMs zwischen unterschiedlichen Hosts und Speichertypen. Die Migration kann innerhalb oder zwischen Ressourcenpools erfolgen und gewährt Administratoren die Flexibilität, Speicher neu anzuordnen und geplante Infrastrukturausfälle zu vermeiden.  
Storage Live Migration Die Live Migration des Speichers einer VM. Administratoren können ein neues Ziel-SR für sämtliche VDIs der VM auswählen und sie live ohne Ausfallzeiten und ohne Verschiebung der Rechenressourcen der VM migrieren.  
Intellicache Citrix Hypervisor nutzt lokalen Host-Speicher, um Lesevorgänge und nichtpersistente Schreibvorgänge bei der Verwendung eines Shared Desktop Image in den Cache zu speichern.  Dadurch kommt es zu deutlich weniger IOPS außerhalb des Hosts, weshalb weniger High-End-Arrays für großflächige Infrastrukturen erforderlich sind.
MCS Lese-Cache Wenn MCS Images (Machine Creation Services) für virtualisierte Desktop- und Anwendungs-Workloads verwendet werden, lassen sich Lesevorgänge im RAM des Hosts zwischenspeichern. Daraus ergeben sich schneller, skalierbarer Zugriff sowie deutlich weniger IOPS außerhalb des Hosts, wodurch für großflächige Infrastrukturen weniger High-End-Arrays erforderlich sind.    
PVS-Accelerator Die Integration eines Host-Cache für Citrix Hypervisor Provisioning Services (PVS) reduziert den Netzwerk-Traffic der Lösung deutlich, wodurch pro PVS Server mehr VMs mit schnelleren Boot-Zeiten gehostet werden können. PVS (Standalone-Lizenz oder als Teil von Citrix Virtual Apps and Desktops) erforderlich.
   
GFS2 Storage Repository GFS2 ist ein Linux-basiertes Cluster-Dateisystem für Blockspeicher. Ein GFS2 Storage Repository bietet geringere Speicherkosten mit Thin Provisioning für den Einsatz als Blockspeicher.      
Changed Block Tracking Mit Changed Block Tracking APIs für Citrix Hypervisor können Backup-Anbieter effizientere Lösungen entwickeln, sodass nach dem ersten VM-Backup nur geänderte Blöcke gesichert werden.      
VDIs über 2 TB In GFS2-SRs lassen sich Virtual Disk Images mit über 2 TiB erstellen.      

* Neues oder aktualisiertes Feature des aktuellsten Release

Funktionsmerkmale Beschreibung Editionen  Releases
Express Standard Premium CR LTSR
GPU Pass-through Ermöglicht hochauflösende 3D-Grafik in VMs und VDI-Bereitstellungen für unterschiedlichste Anwendungsfälle, darunter CAD/CAM, HPC und über Citrix Virtual Apps veröffentlichte Anwendungen.  Zu den GPU-Herstellern gehören Intel, AMD und NVIDIA, wobei jeder VM eine GPU zugewiesen ist.  
GPU Virtualization Virtualisiert 3D-GPUs für mehrere VMs pro Host-GPU und unterstützt die meisten GPU-Modelle. Durch die im Vergleich zu Software-Emulation höhere Performance profitieren viele Nutzer von höherer GPU-Leistung bei allen unterstützten Anwendungstypen.    
vGPU Live Migration Ermöglicht die Live Migration laufender VMs mit virtuellen GPUs. vGPU Live Migration erhöht den Benutzerkomfort, da GPU-Workloads für eine bessere VM-Performance auf Pool-Hosts verteilt werden können. vGPU Live Migration lässt Benutzer zudem selbst während unerwarteter Wartungsarbeiten produktiv bleiben. vGPU Live Migration ist bei Release der unterstützten Software und Grafikkarten der GPU-Hersteller verfügbar.      
Snapshots von Festplatten und RAM für VMs mit vGPU Bei einem Snapshot der Festplatte und des RAM einer VM mit vGPU wird neben dem Zustand der VM auch der Zustand der vGPU erfasst.      
Support für mehrere NVIDIA vGPUs* Mit NVIDIA GPUs und Treibern, die den Einsatz mehrerer vGPUs unterstützen, können Sie eine einzelne VM zur Verwendung mehrerer GPUs gleichzeitig nutzen. Diese zusätzlichen vGPUs können zur Datenverarbeitung verwendet werden.    
   

* Neues oder aktualisiertes Feature des aktuellsten Release

Funktionsmerkmale Beschreibung  Editionen Releases
Express Standard Premium CR LTSR
Direct Inspect APIs Über Memory Introspection APIs können Drittanbieter von Sicherheitssoftware Produkte ohne separaten Agent entwickeln und integrieren, die „mehr als nur physischen Schutz“ vor Angriffen (Viren, Malware und Rootkits) bieten.    
Kontrollierter Start Ein kontrollierter Start des Hypervisor schützt vor Angriffen auf Hypervisor-Ebene. Durch die Integration in Intel TXT werden physische Mikroprozessoren genutzt, um den Hypervisor auf Manipulation zu überprüfen.    
Sichere Tags Ein kontrollierter Start ermöglicht sichere Workloads und die Verwendung von Tags für die Hosting-Infrastruktur für geschäftliche Compliance. Geschützte VMs können nur noch auf der angemessenen Hardware ausgeführt werden.    
Geschachtelte Virtualisierung für die Bromium Secure Platform Unterstützung von geschachtelter Virtualisierung für die Bromium Secure Platform. VMs werden durch Mikrovirtualisierung in einer Sandbox mit physischer Hypervisor-Isolation vor Angriffen geschützt.      

Drittanbieterprodukt wie Bitdefender GravityZone erforderlich.