Was ist ein digitaler Arbeitsplatz?

Digitale Arbeitsplätze nutzen Integrationstechnologien, mit denen Anwendungen, Daten und Desktops bereitgestellt werden. So können Mitarbeiter von jedem Gerät und Standort aus auf Anwendungen und Daten zugreifen. Für den Erfolg eines digitalen Arbeitsplatzes sind einheitliche, kontextbasierte und sichere Lösungen für IT-Teams und Benutzer unerlässlich.

Ein einheitlicher, sicherer und intelligenter digitaler Arbeitsplatz bietet:

  • Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung
  • Dateiaustausch und -zusammenarbeit
  • Einheitliches Endgerätemanagement
  • Sicherer Zugriff auf SaaS-Anwendungen/sicheres Browsen
  • Single-Sign-On (SSO)
  • Gelenkte und automatisierte Workflows dank Machine Learning

Weitere Themen zum digitalen Arbeitsplatz

Was sind die 3 wichtigsten Vorteile eines digitalen Arbeitsplatzes?

Welche Anwendungsbereiche gibt es für einen digitalen Arbeitsplatz?

Wie entwickeln sich digitale Arbeitsplätze weiter?

Was sind die 3 wichtigsten Vorteile eines digitalen Arbeitsplatzes?

1. Zufriedene Mitarbeiter
Studien deuten darauf hin, dass zufriedenere Mitarbeiter produktiver, selbstständiger und innovativer arbeiten1. Doch wegen der unzähligen Anwendungen, Systeme und Anmeldungen werden Mitarbeiter unnötig abgelenkt und verschwenden ihre Zeit. Ein Mitarbeiter verbringt in der Summe einen ganzen Arbeitstag pro Woche mit dem Durchsuchen von Systemen, dem Eingeben von Passwörtern und der Suche nach Informationen2. Es ist also kein Wunder, dass 85 % der Mitarbeiter unzufrieden sind1.

Ein digitaler Arbeitsplatz kann Ihnen dabei helfen, die Mitarbeitererfahrung grundlegend zu verändern, da er eine einfache und flexible Arbeitsweise ermöglicht. So sprechen Sie Menschen an, die Ihr Unternehmen wirklich voranbringen.

2. Höhere Sicherheit und Schutz vor Cyberangriffen
Business- und IT-Führungskräfte möchten Mitarbeitern die Möglichkeit geben, immer auf alle erforderlichen Anwendungen und Daten zugreifen zu können – egal ob sie gerade unterwegs, bei einem Kunden oder zu Hause sind. Da Mitarbeiter aber ganze 60 % ihrer Arbeit nicht mehr am Schreibtisch erledigen, ist die Gefahr von gestohlenen Zugangsdaten allgegenwärtig.3 Das ist einer der Gründe, warum ein digitaler Arbeitsplatz Single Sign-On (SSO) für jede Anwendung und Datei von jedem Gerät aus bietet. Weniger Passwörter bedeuten weniger Risiko für das Unternehmen – und weniger Anrufe beim IT-Helpdesk.

Ein digitaler Arbeitsplatz erhöht die Sicherheit auch dadurch, dass die IT detaillierte Einblicke in den Traffic, das Benutzerverhalten, die Dateien und die Endgeräte des Netzwerks erhält. So bleibt sie internen und externen Bedrohungen immer einen Schritt voraus. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz im digitalen Arbeitsplatz schützen die Unternehmensdaten vor Hacks, Schadsoftware und Fehlern von Endnutzern – lange bevor sie überhaupt stattfinden. Und Sie können je nach Aufgaben, Standorten, Geräten und Aktivitäten entscheiden, wer worauf Zugriff erhält.

3. Flexible Auswahl der richtigen Technologie für Ihr Unternehmen
Ein digitaler Arbeitsplatz macht es Unternehmen einfach, neue Technologien und die Cloud einzuführen, ohne sich dabei um die Sicherheit oder den Benutzerkomfort sorgen zu müssen. Ein digitaler Arbeitsplatz bietet einen zentralen Zugang zu allen SaaS-basierten, webbasierten und virtuellen Anwendungen. Und die IT kann alles mit einer einzigen Konsole im Backend managen. Dank der modernen Sicherheitskontrollen für SaaS- und Webanwendungen können alle beliebten und bewährten Anwendungen in einer kontrollierten Umgebung genutzt werden.

Welche Anwendungsbereiche gibt es für einen digitalen Arbeitsplatz?

Die Mitarbeiter von Unternehmen aller Größen und Branchen profitieren von einem digitalen Arbeitsplatz. Hier sind einige Beispiele dafür, wie ein digitaler Arbeitsplatz angepasst werden kann, damit er das richtige Verhältnis aus Sicherheit, Produktivität, Benutzerfreundlichkeit und Governance für jede Funktion oder Aufgabe bietet:

Remote- und mobile Mitarbeiter
Ein digitaler Arbeitsplatz ermöglicht es Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, alle möglichen Ressourcen zu nutzen: von älteren Unternehmensanwendungen bis hin zu cloudbasierten Anwendungen wie Office 365. Diese müssen an die Unternehmensrichtlinien für die Erstellung und Nutzung vertraulicher Daten angepasst sein.

Wenn sie remote oder für ein reguliertes Callcenter arbeiten, kann ein digitaler Arbeitsplatz beispielsweise dabei helfen, die strengen Anforderungen von PCI DSS zu erfüllen. Und bei Geschäftsreisen gibt ihnen ein digitaler Arbeitsplatz die Möglichkeit, im Flugzeug, in Hotels und im Ausland zu arbeiten – jedoch nur mit Anwendungen und Daten, die dem Risiko der jeweiligen Situation angemessen sind. Wenn sie im Gesundheitswesen arbeiten, können Pflegekräfte und Ärzte auf dem Weg durch die Einrichtung direkt und sicher auf die vertraulichsten Informationen zugreifen.

Wissensarbeiter (Knowledge Worker)
Personen, die an streng geheimen Projekten arbeiten, müssen geistiges Eigentum und vertrauliche Informationen aufbewahren, die von einem kleinen, definierten Team genutzt werden. Ein digitaler Arbeitsplatz kann alle Daten standardmäßig verschlüsseln, damit nur dieses Team auf sie zugreifen kann – selbst wenn sie versehentlich in die falschen Hände geraten oder gestohlen werden. Dazu gehören Unterlagen von Drittanbietern, z. B. externe Rechtsberater. Zudem kann ein digitaler Arbeitsplatz bei M&A-Teams verschiedene Unternehmen verbinden und Ressourcen je nach Bedarf zugänglich machen oder isolieren.

Auftragnehmer und Zeitarbeiter
Viele Unternehmen beschäftigen Auftragnehmer und Zeitarbeiter, aber die Handhabung ihrer individuellen Anforderungen kann eine Herausforderung darstellen. Zum Beispiel ist es oft schwierig, diesen Personengruppen Zugriff auf die Anwendungen und Daten zu geben, wenn sie nicht der Active Directory-Gruppe des Unternehmens angehören. Sie haben auch meist nicht die Zeit dafür, sich in Ruhe mit den Anwendungen der unterschiedlichen Unternehmen vertraut zu machen.

Wie entwickeln sich digitale Arbeitsplätze weiter?

Das Konzept des digitalen Arbeitsplatzes begann mit der Bereitstellung einheitlichen Zugriffs auf Anwendungen und Daten, aber das allein erfüllt nicht mehr die heutigen Anforderungen und Erwartungen. Nahezu 70 % der Arbeiter wechseln bis zu 10 Mal pro Stunde zwischen verschiedenen Anwendungen, wodurch 38 % von ihnen aus dem Konzept geraten4.

Der digitale Arbeitsplatz der Zukunft muss Machine Learning und künstliche Intelligenz verwenden, um die Arbeit zu steuern, damit die Menschen weniger Zeit mit dem Herumwechseln und mehr Zeit mit ihrer eigentlichen Arbeit verbringen können. Virtuelle Unterstützung, Automatisierung von Routineaufgaben, personalisierte Erkenntnisse und Priorisierung von wichtigen Aktionen sind nur einige der Gründe dafür, dass ein digitaler Arbeitsplatz Menschen ein intelligenteres und effektiveres Arbeiten ermöglicht.

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