Setzen Sie auf flexible und effiziente IT-Infrastruktur im Unternehmen

Aufbau einer flexiblen IT-Infrastruktur für den hybriden Arbeitsplatz, die Disruption schnell und effizient bewältigen kann.

REPORT | Lesezeit 4 min.
4. Januar 2021

Das Wort „Disruption“ wird so inflationär verwendet, dass es jegliche Wirkung verloren hat. Vielleicht haben die letzten zwei Jahre seine ursprüngliche Bedeutung aber wieder aufleben lassen. 2021 war eindeutig ein Wendepunkt und auch 2022 wird viel bewegen: Ausnahmslos alle von Pulse befragten IT-Führungskräfte gaben an, dass ihr Unternehmen auf absehbare Zeit am hybriden Arbeiten festhalten wird. Führungskräfte haben erkannt, dass (echte) Disruption zukünftig zum Arbeitsleben dazugehören wird. Eine anpassungsfähige und flexible IT-Infrastruktur sollte 2022 daher im Fokus stehen.

In der Vergangenheit ging eine solch flexible IT aber zulasten einer anderen entscheidenden Komponente des Unternehmenserfolgs: der Effizienz. Zahlreiche Tools für den Fall plötzlicher Änderungen in der Hinterhand zu haben oder Tools und Systeme häufig zu wechseln, beanspruchte Zeit und Ressourcen der IT und Infrastruktur, wie auch des Unternehmens im Allgemeinen. In der Vergangenheit ging eine solch flexible IT aber zulasten einer anderen entscheidenden Komponente des Unternehmenserfolgs: der Effizienz. Zahlreiche Tools nur für den Fall plötzlicher Änderungen zu haben oder Tools und Systeme häufig zu wechseln, beanspruchte Zeit und Ressourcen der IT und ihre Infrastruktur, wie auch des Unternehmens im Allgemeinen.

Eine durchdachte Strategie zur Implementierung von Technologien ist hier die Lösung.

Bewertung und Priorisierung von Bedürfnissen des Unternehmens

Wo also anfangen? Unsere Forschung des vergangenen Jahres liefert einige Anhaltspunkte. Von Pulse befragte Führungskräfte der IT-Branche gaben an, dass ein mangelndes Verständnis der unternehmensübergreifenden Geschäftsanforderungen ihr größtes Hindernis für die digitale Transformation darstelle. Ein Schwachpunkt, der sie daran gehindert hat, kurz- und langfristige Technologieinvestitionen effektiv zu priorisieren. Wie die Work Your Way-Umfrage von Citrix und Onepoll gezeigt hat, ist der Ansatz für die Einführung von Technologien bei vielen Unternehmen schlichtweg wahlloses Herumprobieren zulasten von Mitarbeiter und IT-Teams.

In der Work Your Way-Umfrage gaben 64 Prozent der Mitarbeiter an, dass sie mehr Kommunikations- und Kollaborationstools verwenden als vor der Pandemie. Ganze 71 Prozent meinten, dass diese Tools die Arbeit kompliziert gemacht haben. Sind diese Software-Stacks flexibel? Vielleicht. Effizient sind sie aber auf keinen Fall.

Eine sorgfältige Bewertung der Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitern ist der bessere Ansatz. Unternehmen sollten mit einer Kombination aus Helpdesk-Feedback, Telemetriedaten, Umfragen und Interviews Kompetenzen rund um die IT regelmäßig bewerten. Der Fokus sollte auf Schlüsselbereichen wie Anwendungsnutzung, Sicherheit und Management liegen. Setzen Sie geschäftsübergreifende Gremien ein, die noch vor der Einführung die Auswirkungen neuer Technologien auf die Employee Experience bewerten. Machen Sie sich auch empathische Methoden wie Design Thinking und Employee Experience Journey Mapping zunutze, um die Auswirkungen dieser neu implementierten Technologien nachzuvollziehen.

Wahrscheinlich wird Ihre Auswertung zahlreiche unterschiedliche Bedürfnisse aufdecken. Ihr erster Impuls mag sein, diese mit neuen Tools zu erfüllen. Ein Überfluss an Anwendungen ist aber der Erzfeind effizienter IT. Wählen Sie stattdessen Tools, die Add-ons und Anpassungen anbieten, um parallel die Anforderungen verschiedener Teams zu erfüllen. Und achten Sie auf Überschneidungen bei Apps. Bevor Sie neue Technologien einführen, sollten Sie diese auf Redundanzen prüfen und die Anwendungsnutzung in Ihrem gesamten Unternehmen analysieren. Wenig oder gar ungenutzte Tools können so direkt eliminiert werden.

64 %
der Mitarbeiter nutzen mehr Kommunikations- und Kollaborationstools als während der Pandemie.

71 %
geben an, dass Arbeit durch diese Tools komplexer wurde.

Zentralisierung: die Basis einer flexiblen, effizienten IT-Infrastruktur

Ein Überangebot an Anwendungen zu vermeiden, ist nur die halbe Miete. Auch wenige, dezentrale Tools können IT-Teams belasten. Sie werden gezwungen, mit verschiedenen Systemen, Kontrollen und Analyse zu jonglieren. Und weil die IT eine so zentrale Rolle im Geschäftsbetrieb einnimmt, werden ihre Probleme bald die Probleme des ganzen Unternehmens sein. Wenn der Arbeitsalltag zu aufwendig wird, wird es IT-Teams nicht mehr möglich sein, die IT-Infrastruktur des Unternehmens an die sich ändernden Anforderungen anzupassen.

Betriebliches Kontinuitätsmanagement dient hier als Vorlage für eine problemlose Implementierung. Alle Tools auf einer zentralen Plattform zusammenzubringen, kann Abhilfe schaffen: Die IT kann Updates für Mitarbeiter schneller ausrollen, Mitarbeiter onboarden und deren bevorzugte Anwendungen sichern. Diese Technologie vereinfacht nicht nur das Management einer hybriden Belegschaft. Sie ermöglicht es Unternehmen auch, Transformationsprojekte schrittweise im laufenden Betrieb umzusetzen. Ziehen Sie eine Plattform mit DaaS-Lösung in Betracht, damit Sie für Ihre hybride Belegschaft schnell Cloud-Desktops einführen und nach Bedarf skalieren können.

Zusammenfassend sollte Ihre Strategie 2022 für die Einführung von Technologien auf drei Prinzipien aufbauen: sorgfältige Bewertung der organisatorischen Anforderungen, strategische Priorisierung zur Konsolidierung von Tools und Zentralisierung dieser Tools, damit sich die IT-Infrastruktur Ihres Unternehmens flexibel an Veränderungen anpassen kann. So befähigen Sie Ihr IT-Team und Ihre Mitarbeiter, sich auf ihre Arbeit, anstatt auf die organisatorischen und technologischen Veränderungen um sie herum zu konzentrieren.

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