Pulse-Forschung: Digitales Wohlbefinden für verteilte Belegschaften

Wir haben uns an die Sozialforschungs-Community von Pulse gewandt, um zu verstehen, wie mittlere bis große Unternehmen digitales Wohlbefinden für eine zunehmend verteilte Belegschaft in ihre Unternehmenskultur und -führung integrieren.

REPORT | Lesezeit 3 min.
22. Oktober 2020

Pulse und Citrix befragten 100 Führungskräfte aus dem Tech-Bereich, um besser zu verstehen, wie diese digitales Wohlbefinden priorisieren, um ihre aktuellen und zukünftigen Mitarbeiter positiv zu beeinflussen und die Unternehmenskultur im Allgemeinen zu verbessern.

Erkenntnis 1: Tech-Führungskräfte legen Wert auf digitales Wohlbefinden

Führungskräfte in Unternehmen konzentrieren sich auf die Implementierung von Lösungen, die digitales Wohlbefinden fördern, insbesondere seit immer mehr Beschäftigte von verteilten Orten aus arbeiten. Mehr als drei Viertel der Führungskräfte aus dem Tech-Bereich stimmen zu, dass ihr Unternehmen dem digitalen Wohlbefinden der Mitarbeiter Priorität einräumt. Die Mehrheit plant, in den nächsten zwölf bis achtzehn Monaten verstärkt in digitales Wohlbefinden zu investieren.

In Unternehmen, die digitalem Wohlbefinden keine Priorität einräumen, fehlt oft die geschlossene Unterstützung durch die Geschäftsleitung und/oder es gibt Budgetbeschränkungen. Einige sehen es außerdem als problematisch an, dass Initiativen zum digitalen Wohlbefinden vor allem reaktiv implementiert werden.

Erkenntnis 2: Kulturaufbau und Talentakquise sind die wichtigsten Treiber

Die Untersuchung, warum Unternehmen Initiativen zum digitalen Wohlbefinden priorisieren, zeigte, dass es primär darum geht, die Unternehmenskultur zu stärken. Außerdem soll die Burnout-Gefahr – auch durch eine Work-Life-Balance im Home-Office – reduziert werden. Unternehmen wollen zudem wettbewerbsfähig bleiben, indem sie Talente halten und akquirieren.

Siebenundneunzig Prozent der Befragten stimmen zu, dass Lösungen für digitales Wohlbefinden notwendig sind, um die Unternehmenskultur für Arbeitskräfte im Home-Office zu stärken und zu erhalten. Damit können diese weiter erfolgreich von zu Hause arbeiten. Fünfundsiebzig Prozent stuften digitales Wohlbefinden als mittlere bis höchste Priorität in der gegenwärtigen Kulturstrategie ihres Unternehmens ein.

Die Befragten machten in ihren eigenen Worten einige Vorschläge, wie digitales Wohlbefinden in die Strategie der Unternehmenskultur integriert werden kann:

„Kollaborative Tage mit einer Mischung aus Business-Updates und Wellness-Übungen“

„Ermutigung zur gesunden Nutzung von Technologie innerhalb der Teams“

„Fortführen von Gesprächen mit anderen leitenden Angestellten“

Im Hinblick auf die Bindung und Akquisition von Talenten wachsen die meisten der befragten Unternehmen weiter. Sie stellen auch in einer dezentralen Umgebung neue Mitarbeiter ein. Sechs Prozent gaben sogar an, dass sie einen signifikanten Anstieg der Mitarbeiterzahl verzeichnen.

Der Fokus liegt verstärkt auf der Akquise und Bindung von Talenten. Daher konzentrierten sich die größten Bedenken auf das Bewusstsein für Aktivitäten zum digitalen Wohlbefinden und die Aufrechterhaltung einer positiven Erfahrung. Dies kommt sowohl neuen als auch bestehenden Talenten zugute. Zweiundneunzig Prozent der Befragten waren der Meinung, dass ihr Unternehmen mehr tun könnte, um das Bewusstsein für Aktivitäten zum digitalen Wohlbefinden zu schärfen. Vierundsechzig Prozent waren besorgt, dass sich neue Mitarbeiter isoliert fühlen könnten.

Erkenntnis 3: Die taktische Aktivierung von digitalem Wohlbefinden ist in vollem Gange

Die Verwaltung der Unternehmenstechnologie und die Aufklärung der Mitarbeiter über die Ausgewogenheit der Technologie sind die beliebtesten Methoden, mit denen Tech-Führungskräfte das digitale Wohlbefinden fördern. Das Veranstalten von Events zur Bildung einer virtuellen Gemeinschaft und die Förderung von Offline-Zeiten und/oder freien Tagen gehören ebenfalls dazu.

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