Vor ein paar Jahren, als der Begriff Cloud Computing in der Öffentlichkeit auftauchte, haben viele gedacht, es wäre nur ein weiteres „Buzzword“ aus der IT-Welt. Mittlerweile ist aus dem „Buzzword“ und der Vision ein ernsthaftes Konzept geworden, und daraus wiederum eine tragende Säule moderner IT-Infrastrukturen.

Cloud Computing hat heute großen Einfluss darauf, wie wir arbeiten oder wie wir Computer, Smartphones und Tablets benutzen. Aber auch die IT-Abteilungen erleben in diesem Zusammenhang einen tiefgreifenden Wandel. Davon ist besonders das Herzstück der Unternehmens-IT betroffen, nämlich das Rechenzentrum. Die Anforderungen sind ganz andere, als das früher der Fall war. Statische Serverlandschaften, in denen jede physische Maschine einen dedizierten Zweck erfüllte, alles natürlich aus Sicherheitsgründen redundant vorhanden, Netzanbindung nur per LAN-Kabel – das alles ist längst Geschichte. Das Rechenzentrum ist inzwischen eine Ressource, die Computerleistung bereitstellt. Diese muss hochverfügbar und sehr flexibel abrufbar sein, ganz egal wie die verwendete Hardware genau aussieht. Im Prinzip ist es nur noch ein großer Pool von Servern, auf deren Basis alles bereitgestellt wird – von virtuellen Desktops über Apps bis hin zu verschiedensten Daten. Damit das reibungslos funktioniert, muss das Rechenzentrum auf die Bereitstellung von Anwendungen ausgelegt sein. Eine besondere Rolle dabei spielt das Netzwerk. Selbst ein perfekt ausgerüstetes, modernes Rechenzentrum nützt wenig, wenn die Leistung nicht beim Nutzer ankommt. Ein hochperformantes Netzwerk ist also genau so wichtig wie das Rechenzentrum, wenn die Cloud-Strategie im Unternehmen aufgehen soll. Wir etwa bieten mit unserem NetScaler seit langem einen der besten Application Delivery Controller an, der genau diese optimale Bereitstellung von Daten und Anwendungen garantiert und das Netzwerk fit für die Zukunft macht.

Für ein cloud-fähiges Rechenzentrum muss also die gesamte Architektur stimmen. Das ist aber nur möglich, wenn alle Komponenten wirklich exakt zueinander passen. Deswegen sind Kooperationen und Partnerschaften zwischen den  IT-Infrastruktur-Anbietern fast genau so wichtig wie performante Produkten. Citrix zum Beispiel arbeitet unter anderem eng mit Cisco zusammen, um die strategisch wichtigen Bereiche Cloud Networking, Cloud-Orchestrierung und mobiles Arbeiten gemeinsam weiter voranzutreiben. Und um den Firmen und Serviceprovidern den Weg in das mobile Cloud-Zeitalter zu erleichtern. Dafür entwickeln wir unsere jeweiligen Technologien gemeinsam weiter, damit unsere Produkte nahtlos zusammenpassen. Auch der Support gemeinsamer Kunden ist auf dieser Basis deutlich einfacher und besser. Wie das konkret aussieht haben wir vor kurzem angekündigt. Cisco wird den NetScaler 1000V künftig in seine Unified Fabric Architektur integrieren, um besser auf die Bedürfnisse des mobilen Cloud-Computing reagieren zu können.

Wir machen das sicherlich nicht aus schierer Freude am gemeinsamen Portfolio. Citrix und Cisco stehen beide auch alleine für Qualität, innovative Lösungen und zuverlässige Produkte. Durch die enge Zusammenarbeiten sind wir aber noch besser in der Lage, gemeinsamen Kunden die passenden Lösungen anzubieten, weil wir beide unsere Stärken kombinieren. Die Unternehmen können sich voll darauf verlassen, dass die einzelnen Produkte optimal verzahnt sind und der Support stimmt. Damit haben die Unternehmen den Kopf frei, um sich anderen Herausforderungen in ihrem Geschäftsbereich zu stellen. Denn eines wird sich bei allem Wandel wohl nie ändern: Die beste IT ist immer noch die, die dem Anwender gar nicht auffällt