Alle Jahre wieder… nein, für einen Weihnachtspost wäre es doch etwas zu früh. Vor zwei Wochen hat allerdings ein Fixpunkt in unserem Jahr bei Citrix stattgefunden: Die jährlichen Konferenzen Summit und Synergy in Barcelona. Beim Summit, der Veranstaltung für den Channel, war mit 1.700 Teilnehmern, 74 Sessions und komplett ausgebuchten Learning Labs absolut volles Haus. Naturgemäß noch einmal deutlich größer fiel die Synergy aus: 4.000 Besucher und mehr als 60 Sessions haben auch hier für einen vollen Erfolg gesorgt.

Eine Frage, um die sich viele Diskussionen drehten: Wird sich mobiles Arbeiten langfristig durchsetzen? Die Antwort ist kurz und knapp: Ja. Citrix hat das kürzlich erst in einer Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft belegt – so gut wie jedes Unternehmen wird mobile Arbeitsformen einführen, für alle Mitarbeiter, oder zumindest für einen großen Teil. Das kann für Verantwortliche in den Firmen auch bedrohlich wirken. Die Zeiten fest gefügter Strukturen und enger Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz sind damit nämlich vorbei, und so geht auch ein Stück liebgewonnene Sicherheit verloren. Weil aber Ignorieren keine Lösung sein kann, suchen viele Unternehmen nach Unterstützung beim Einführen einer mobilen Infrastruktur. Gut fahren sie, meiner Meinung nach, mit folgender Mobility-Strategie: Soviel Flexibilität und Freiheit für die Mitarbeiter wie möglich, soviel Sicherheit und Kontrolle fürs Unternehmen wie nötig.

Was Unternehmen dafür brauchen sind nahtlose Enterprise-Mobility-Lösungen, also eine Infrastruktur aus einem Guss. Ein ganz wichtiger Gesichtspunkt dabei ist der Bedienkomfort. Das müssen vor allem “ältere Generationen” vielfach noch lernen: Business-Anwendungen dürfen auch Spaß machen. Sonst greifen die Mitarbeiter sehr schnell wieder auf die bunten, intuitiv bedienbaren Apps aus ihrer Freizeit zurück. Und damit wandern dann häufig selbst sensibelste Daten in die weiten des Internets – eine Horrorvorstellung für jeden Verantwortlichen. Aus dem eigentlich erfreulichen Ansatz, nämlich dass Mitarbeiter selbständig den produktivsten Weg suchen, wird schnell ein Security-Albtraum.

Auf der Synergy hat Citrix gezeigt, wie eine entsprechende Plattform aussehen kann. Citrix Receiver als Ausgangspunkt versetzt drei Milliarden Geräte in die Lage, von überall her sicher ans Firmennetz anzudocken. Wir arbeiten künftig noch enger mit Cisco zusammen, um hier noch mehr Möglichkeiten zu bieten und Grenzen so weit wie möglich einzureißen. Eine Alternative zu öffentlichen Online-Speicherdiensten aus dem Consumer-Bereich bietet Citrix ShareFile. Die Anwendung steht den bekannten Diensten in nichts nach – mit einem kleinen, aber bedeutenden Unterschied: Die IT-Abteilung hat jederzeit volle Kontrolle über die Firmendaten. Ein dritter wichtiger Bestandteil der Lösung ist eine Management-Plattform für die zunehmende Zahl an mobilen Endgeräten. Dafür haben wir Citrix CloudGateway im Angebot, um sämtliche Geräte nahtlos von einem zentralen Punkt aus zu verwalten. Alles in allem steht so eine komplette Enterprise-Mobility-Lösung bereit.

Aber das alles nützt nur bedingt, wenn die Ausrüstung nicht komfortabel bedienbar ist. Dabei stehen wir letztendlich in Konkurrenz zu all den Apps, die wir täglich privat nutzen. Um wirklich überzeugend zu sein, müssen die Business-Apps mindestens genauso intuitiv und gut bedienbar sein. Citrix hat mit der Me@Work-Serie eine Reihe von Apps gestartet, die genau das bietet. Die Reaktionen darauf waren bisher sehr positiv. Mein Eindruck ist: Viele Unternehmen warten auf passende Lösungen, die mobiles Arbeiten einfach machen und ihnen den Schrecken nehmen. Denn dann hat die neue Freiheit viele Sonnenseiten für alle Beteiligten. Ich jedenfalls möchte sie nicht mehr missen.