Die Consumerization der IT ist ein wichtiger Grund für den Wandel von der PC-Ära hin zur Cloud-Ära. Viele IT-Verantwortliche diskutieren im Zusammenhang mit Cloud Computing vor allem über Begriffe wie Software as a Service (SaaS), Desktop as a Service (DaaS) oder Infrastructure as a Service (IaaS) – mittlerweile gibt es aber auch schon erste Cloud-Werbespots im Radio. Das Thema ist also nicht nur in Unternehmen in aller Munde, sondern wie die “Apps” auch beim Konsumenten angekommen. Ob er nun will oder nicht.

Sicher ist: Cloud Computing wird viele Unternehmen und IT-Anbieter in den kommenden Jahren beschäftigen. Und dies liegt vor allem daran, dass Trends wie Consumerization und Mobility die IT-Nutzung stark beeinflussen und für grundlegende Veränderungen der IT-Infrastrukturen sorgen. Die Grenzen zwischen interner und externer IT sowie zwischen privaten und beruflichen Anwendungen werden durchlässig – auch die Citrix Strategie rund um das Thema Virtual Computing wird sich daher künftig über noch mehr Bereiche erstrecken: von Desktop- und Anwendungs-Virtualisierung über das Netzwerk ins Rechenzentrum bis in die Cloud. Aber von welcher Cloud sprechen wir dabei eigentlich? Citrix sieht hier drei unterschiedliche Ansätze: die Personal Cloud, die Private Cloud und die Public Cloud.

Die Personal Cloud
Das Konzept der „Personal Cloud“ beschreibt die neue IT-Welt aus Sicht des Anwenders: Der Zugriff auf IT-Anwendungen ist nicht mehr an ein einziges Endgerät gebunden, sondern erfolgt zunehmend virtuell und mobil. Der User arbeitet zwar möglicherweise weiterhin mit einem PC, nutzt aber zusätzlich auch Apps auf seinem iPad oder Android Tablet und surft unterwegs mit seinem Smartphone im Web. Viele Benutzer erwarten mittlerweile, dass sie mit jedem beliebigen Endgerät Zugriff auf alle Anwendungen, Desktops, Daten, Kontakte und Dienstleistungen haben, um Aufgaben schneller erledigen zu können. Dazu wird aber eine IT benötigt, die flexible Nutzungsmöglichkeiten und sicheren Zugang von jedem Ort unterstützt. Die Freiheit, so zu arbeiten, ist der Grundgedanke der Personal Cloud. Und dafür haben wir ein Werkzeug, das jedem Benutzer diese Flexibilität gibt – den Citrix Receiver.

Bisher war das Endgerät oft der limitierende Faktor für Anwender und Administratoren – denn nicht jede Anwendung läuft auch auf jedem Device. Windows Anwendungen auf einem Smartphone? Nicht möglich, wenn diese nicht portiert werden sollen. Mit dem Citrix Receiver wird dagegen Zugriff auf jede in einer Citrix-Umgebung gehostete Anwendung über (fast) jedes Endgerät ermöglicht. Mittlerweile gibt es Citrix Receiver für die unterschiedlichsten Plattformen: Android, Apple iOS, BlackBerry, Chrome OS, Linux, Mac OS X, WebOS und Windows. Die Citrix Software macht es so zum Beispiel möglich, zentral bereitgestellte Windows-Anwendungen auf einem iPad oder Android Tablet zu nutzen.

Die Verbindung von Personal Clouds mit Private Clouds
Consumerization verlangt vor der IT, Anwendungen und Dienstleistungen auch für Endgeräte zur Verfügung zu stellen, die die Anwender mit in das Unternehmen bringen. Dabei steht die IT-Abteilung vor der Herausforderung, für die Sicherheit von sensiblen Unternehmensdaten zu sorgen, ohne die Endgeräte selbst unter Kontrolle zu haben. „Bring Your Own“(BYO)-Modelle lassen sich daher praktisch nur in Verbindung mit einer Virtualisierung von Anwendungen, Desktops und Benutzerprofilen verwirklichen. Eine sinnvolle Strategie ist in diesem Zusammenhang der Aufbau einer Private Cloud-Umgebung: Virtualisierte Anwendungen und Desktops werden dabei in geschützten, isolierten Rechenzentren betrieben und den Benutzern zentral zugänglich gemacht. So behält die IT die vollständige Kontrolle über die virtuelle Umgebung – und ermöglicht es gleichzeitig den Anwendern, mit unterschiedlichen Devices wie Tablets oder PCs auf die in der Private Cloud gehosteten Daten und Applikationen zuzugreifen. Voraussetzung dafür ist, dass das Unternehmen über eine entsprechende virtualisierte Infrastruktur verfügt, die diese Services bereitstellt. Citrix unterstützt Unternehmen mit seinen Technologien beim Aufbau einer dynamischen Private Cloud-Infrastruktur und bietet mit XenDesktop und XenApp Schlüsselkomponenten für den Betrieb virtueller Windows-Desktops und Applikationen.

Verknüpfung von Private Clouds mit der Public Cloud
Neben der Private Cloud werden viele Unternehmen künftig schrittweise auch Dienste von externen Cloud Providern in ihre IT-Infrastruktur integrieren. Dabei muss jeder IT-Verantwortliche eine individuelle Strategie erarbeiten, die zu den Anforderungen seines Unternehmens passt: Welche Anwendungen lassen sich in die Cloud auslagern? Welcher Cloud Anbieter ist für uns am besten geeignet? Wie können wir Sicherheit, Verfügbarkeit und Disaster Recovery sicherstellen? In der Praxis werden sich viele IT-Organisationen zunächst für hybride Cloud-Modelle entscheiden: Ein Teil der Services wird dabei in der Private Cloud betrieben – anderen Dienste werden flexibel aus der Public Cloud bezogen. Die Herausforderung ist hier die ideale Verbindung zwischen zwei Rechenzentren – der IT-Umgebung des Unternehmens (Private Cloud) und dem Datacenter des Service Providers (Public Cloud).

Eine mögliche Lösung, um Rechenzentren nahtlos miteinander zu verbinden, stellt die NetScaler Cloud Bridge dar. Das neue Citrix-Produkt integriert unterschiedliche Funktionen für sicheres Web, App, Data und Directory Bridging von der privaten zur öffentlichen Cloud: Unter anderem bietet die Lösung L2 Network Bridging, Secured Tunneling durch Verschlüsselung, Optimierung der Verbindung zwischen Rechenzentren durch WAN-Optimierung sowie volle Benutzertransparenz. Auf diese Weise lässt sich mit der NetScaler Cloud Bridge jedes Rechenzentrum transparent, sicher und optimiert an die Public Cloud anschließen.

mehr zu Citrix Cloud Lösungen erfahren Sie auch in meinem Webinar am 29. Juli, zu dem Sie sich hier anmelden können.