Wie heisst ein Sprichwort: “Frage fünf Personen und Du bekommst sechs Antworten.” Änliches gilt wohl für die Definition von Cloud Computing. Allerdings sind bestimmte Vorteile und Nutzen von Cloud Computing Modellen mittlerweile recht klar: verbesserte Flexibilität durch bedarfsgerechtes Beziehen von Services, verringerte Investitionskosten bei Einführung neuer Services und höhere Skalierbarkeit der IT-Umgebung.

Eine Herausforderung bei der Migration zu SaaS oder IaaS oder beim Hinzufügen einer solchen neuen Cloud-Anwendung besteht darin, diesen neuen Service in eine vorhandene IT-Umgebung zu integrieren. Verschiedene Clouds, verschiedene Anwendungen, unterschiedliche Implementierungen, unterschiedliche Auswirkungen auf die Anwendungen.

Diese Unterschiede sind sowohl aus Netzwerk-Sicht, als auch aus Endbenutzer-Sicht zu betrachten. Kurz gesagt: Die Effizienz geht zu Lasten des Benutzerkomforts und der Sicherheit. Was bringt also eine reine Kosteneinsparung, wenn es für Benutzer umständlich ist, Anwendungen zu starten, unterschiedliche Identitäten zu verwalten und sich verschiedene Usernamen-/Passwort-Kombinationen zu merken?

Cloud Anwendungen innerhalb von Unternehmen nutzen
Citrix Receiver ist ein universeller Client, der für eine große Anzahl unterschiedlicher Endgeräte und Betriebssysteme wie PCs, Macs, das iPad oder Android Tablets zur Verfügung steht. Mit dem Receiver sind Benutzer heute in der Lage, über eine einheitliche Oberfläche auf jede beliebige Anwendung zuzugreifen – egal in welchem Rechenzentrum diese bereitgestellt wird. Aus Benutzersicht ist die Anwendung nur ein Icon auf dem Desktop. Mit der aktuellen Version des Receivers können auch SaaS-, IaaS- oder Web-Applikationen integriert werden, da der Receiver mit dem kürzlich angekündigten OpenCloud Access zusammenarbeitet. Cloud-Apps lassen sich damit in die Liste der angebotenen Anwendungen im Receiver aufnehmen. Benutzer fügen die neuen Apps einfach zu ihrem Desktop hinzu – ob diese nun in der Cloud oder in der XenApp-Farm gehostet werden, spielt dabei keine Rolle. Für den Benutzer ist Salesforce.com nur ein neues Icon neben SAP oder Microsoft Excel. Ein Klick – und die Anwendung wird gestartet. Keine weiteren Passwörter, keine Notwendigkeit zu wissen, ob dies eine SaaS- oder Unternehmens-App ist.

Die praktischen Auswirkungen sind signifikant: Benutzer haben nahtlosen Zugriff auf alle Anwendungen. Administratoren kontrollieren die Benutzerrechte. Und wenn Benutzer eine neue Anwendung benötigen, können Sie innerhalb der Receiver-Oberfläche bei der IT beantragen, dass diese App für sie freigegeben wird. In anderen Worten: Anstatt herauszufinden, wie Benutzer in die Cloud kommen, gehen wir den umgekehrten Weg und bringen die Cloud auf den Desktop.