Sep 252012 |
Der Arbeitsplatz der Zukunft: Ein Mitarbeiter, sechs Endgeräte, zwei Drittel SchreibtischNeu gestaltete Büroumgebungen kommen mit weniger Fläche und Schreibtischen aus. Mobiles Arbeiten und BYOD werden Alltag. |
Hallbergmoos » Bis zum Jahr 2020 werden Unternehmen weltweit ihre Büroflächen um rund 14 Prozent reduzieren. Das ergab eine Studie im Auftrag von Citrix Systems. Am Arbeitsplatz der Zukunft wird es im weltweiten Durschnitt nur noch 6,7 Schreibtische für zehn Mitarbeiter geben. In Deutschland sollen es nach den Ergebnissen der Umfrage 7,9 feste Arbeitsplätze für je zehn Mitarbeiter sein. Die Zahl verschiedener Endgeräte, mit denen deutsche Arbeitnehmer täglich auf das Firmennetz zugreifen, bleibt dagegen gleich: Bereits heute sind es im Schnitt rund sechs (weltweit: 4,35) unterschiedliche Devices vom PC bis zum Smartphone. Fast alle befragten Unternehmen (Deutschland: 94 Prozent; weltweit: 95 Prozent) wollen den Arbeitsplatz für ihre Mitarbeiter attraktiver gestalten. Bei mehr als der Hälfte der Unternehmen (Deutschland: 54 Prozent; weltweit: 58 Prozent) soll die Arbeitsumgebung die Zusammenarbeit fördern und die Mitarbeiter stärker inspirieren. Dazu wollen 59 Prozent der befragten Unternehmen aus Deutschland (weltweit: 54 Prozent) flexible Arbeitsmodelle anbieten. Arbeit ist dadurch immer weniger ein Synonym für das physische Büro. Für den Citrix „Workplace of the Future“-Report wurden 1.900 hochrangige IT-Entscheider in 19 Ländern befragt. Die Umfrage zeigt, dass der herkömmliche Büroarbeitsplatz Konkurrenz bekommt: Nur noch rund die Hälfte (Deutschland: 53 Prozent, weltweit: 67 Prozent) der Mitarbeiter werden vorwiegend von dort aus arbeiten. Rund 60 Prozent (weltweit: 66 Prozent) bevorzugen dagegen die eigenen vier Wände und arbeiten überwiegend von zu Hause aus. Die größere Flexibilität innerhalb des Unternehmensgeländes nutzen 46 Prozent (weltweit: 58 Prozent) der Befragten in Deutschland und arbeiten an verschiedenen Orten innerhalb der Firma. Auch öffentliche Orte wie Cafés oder Flughäfen werden zunehmend zum Arbeitsplatz. Die Reisezeit in öffentlichen Verkehrsmitteln, Flugzeugen oder dem Auto werden laut Umfrage 60 Prozent (weltweit: 68 Prozent) der Mitarbeiter für ihre geschäftlichen Aktivitäten nutzen. Dank mobiler Arbeitsmodelle geht die Entwicklung allgemein hin zu weniger ortsgebundenen Mitarbeitern. Inzwischen hat bereits ein Drittel (Deutschland: 33 Prozent; weltweit: 24 Prozent) der deutschen Unternehmen solche Modelle eingeführt. Der Trend ist ungebrochen: Bis 2020 wollen 94 Prozent der Befragten (weltweit: 90 Prozent) in Deutschland ihren Mitarbeitern mobiles Arbeiten ermöglichen. Folgende Vorteile versprechen sich die Studienteilnehmer von mobilen Arbeitsmodellen:
Den Wandel zu mobilen Arbeitsmodellen aktiv gestalten
| Der traditionelle Büroarbeitsplatz wird auch in Deutschland vom Standard zu einer Option unter vielen. Bereits ein Drittel der Unternehmen hierzulande bieten bereits mobile Arbeitsmodelle an, bis 2020 werden es fast alle sein. Die Vorteile für Mitarbeiter und Firmen liegen auf der Hand: Bessere Work-Life-Balance und eine produktivere Umgebung auf der einen Seite, geringeren Kosten und höhere Attraktivität für Fachkräfte auf der anderen.
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