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Schlanke Prozesse von der Fertigung bis zur IT

Die Völker AG, führender Hersteller von Betten für den Klinik- und Pflegebereich, hat in den vergangenen Jahren ihre Produktion nach den Prinzipien des Kaizen optimiert, um hochwertige Qualität mit effizienten Fertigungsprozessen zu erreichen. Eine ähnliche Strategie wurde jetzt auch im IT-Bereich des Unternehmens verwirklicht: Durch den Einsatz von Citrix Virtualisierungs-Technologien benötigt der Medizinproduktehersteller heute weniger Server-Hardware für den Betrieb zentraler Systeme und kann den Administrationsaufwand für die Desktop- und Anwendungs-Bereitstellung deutlich reduzieren.

Mit innovativer Technik hat die Völker AG in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Witten entwickelte sich von einem regional orientierten Möbelhersteller zu einer international agierenden Aktiengesellschaft und gehört heute zu den führenden Anbietern von Betten für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Die Hightech-Produkte von Völker sind weltweit gefragt, da sie genau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind: Mit dem patentierten Micro- Stimulations-System MiS® Activ entwickelte das Unternehmen beispielsweise eine sich selbst bewegende Liegefläche, die durch elektromotorische Aktivatoren für maximalen Liegekomfort und eine Dekubitusprophylaxe und -therapie sorgt. Marktführend ist auch die motorbetriebene Höhen- und Positionsverstellung der Völker-Betten durch selbstentwickelte Antriebssysteme: Die einfache und zuverlässige Steuerung per Handschalter erhöht die Unabhängigkeit von Patienten und Pflegebedürftigen – und entlastet gleichzeitig das Pflegepersonal. So leisten diese Klinikbetten als Medizinprodukte und zentrale Betriebsmittel in Krankenhäusern und Kliniken einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der Pflegeprozesse.

Entscheidende Voraussetzungen für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens waren allerdings nicht nur die technologischen Innovationen, sondern auch die konsequente Optimierung der internen Prozesse. In enger Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Porsche Consulting hat Völker seine Fertigung entsprechend der Kaizen-Philosophie weiterentwickelt. Produkt- und Servicequalität wurden dabei in vielen kleinen Schritten verbessert, Produktionsabläufe konsequent gestrafft, überflüssige Arbeitsvorgänge nach und nach weggelassen. Das Ergebnis ist heute eine schlanke, kosteneffiziente Fertigung mit hoher Kundenorientierung. Derzeit wird die Verwaltung nach den gleichen Kaizen- Prinzipien umstrukturiert.

Zentrale Anwendungsbereitstellung für verteilte Standorte

Ganz ähnliche Ziele verfolgte in den vergangenen Jahren die IT-Abteilung des Unternehmens: Auch hier ging es in unterschiedlichen Projekten darum, Systeme zu standardisieren, Prozesse zu vereinfachen und laufende Kosten zu reduzieren. Ein wichtiger Schritt war dabei die Einführung einer integrierten Unternehmenssoftware auf Basis von Microsoft Dynamics NAV: Die ERP-Lösung, die speziell für die Anforderungen von Völker angepasst wurde, deckt heute nahezu alle Unternehmensbereiche ab – von der Produktion über die Buchhaltung bis zum Vertrieb. „Eine Herausforderung war für uns allerdings, die ERP-Anwendung anderen Unternehmensniederlassungen wie unserem zweiten Produktionsstandort in Sachsen oder den Mitarbeitern im Home Office zugänglich zu machen“, sagt Frank Ulrich, EDV-Leiter der Völker AG. „In dieser Situation setzten wir erstmals Citrix XenApp für die Anwendungs-Virtualisierung ein: Mit der Technologie waren wir in der Lage, Microsoft Dynamics NAV allen Benutzern zentral über eine Serverfarm in Witten zur Verfügung zu stellen.“

Da die Lösung sich im Alltag sehr gut bewährte, verlagerte die IT-Abteilung in der Folge weitere Geschäftsapplikationen auf die Serverfarm und integrierte auch neue Standorte wie die französische Unternehmensniederlassung in die XenApp-Infrastruktur. Profitieren können von der zentralen Anwendungsbereitstellung sowohl die Anwender als auch die Administratoren des Unternehmens. Die Mitarbeiter der Völker AG haben an Flexibilität gewonnen, da sie heute auch außerhalb des Unternehmensnetzwerks von jedem Ort aus sicher auf ihre persönliche Arbeitsumgebung zugreifen können. Sensible Daten werden beim Web-Zugang durch die SSL-VPN-Lösung Citrix Access Gateway zuverlässig geschützt. Aus Sicht der IT-Abteilung spricht vor allem der geringe Administrationsaufwand für die Zentralisierung: „Wir müssen neue Applikationen und Updates nicht mehr auf den Endgeräten in unseren Zweigstellen einspielen, sondern nur noch einmal auf der Serverfarm“, so Frank Ulrich.

Höhere Ausfallsicherheit durch virtuelle Server

Um die IT noch effizienter und schlanker aufzustellen, entwickelte Völker im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem IT-Partner key-IT ein Konzept für die Virtualisierung der zentralen Server-Systeme. Ziel war, die XenApp-Server sowie andere kritische Systeme wie Exchange Server, Domain Controller oder Blackberry Server auf virtuelle Maschinen zu migrieren, um die Hardware- Ressourcen besser auszulasten und eine höhere Ausfallsicherheit zu erreichen. Nach einem Kosten-Nutzen-Vergleich verschiedener Lösungen entschied sich die IT-Abteilung, Citrix XenServer als zentrale Virtualisierungsplattform zu implementieren. Im Rahmen des Projekts konsolidierte man auch die verteilten Speicherressourcen in einem zentralen NetApp Storage-System.

„Das Zusammenspiel zwischen der virtualisierten Server-Umgebung und dem zentralen Storage-System klappt in der Praxis ganz hervorragend“, berichtet der EDV-Leiter. „Die StorageLink-Technologie von XenServer ermöglicht uns, NetApp-Funktionen wie zum Beispiel Snapshots direkt aus der Management- Konsole XenCenter heraus zu steuern. Ein Snapshot der gesamten Exchange- Umgebung dauert heute nur noch wenige Sekunden. Durch die Technologie der Datendeduplizierung von NetApp lässt sich dabei gleichzeitig der Storage- Bedarf erheblich reduzieren.“ Zudem hat Völker mit der Virtualisierung der Server-Systeme und der Anbindung an ein zentrales Storage-System die Voraussetzungen für eine höhere Verfügbarkeit kritischer Systeme geschaffen: Sollte einer der physischen XenServer-Hosts ausfallen, werden die betroffenen virtuellen Maschinen automatisch auf den verbleibenden Host-Servern neu gestartet. Mitentscheidend für den Erfolg des Virtualisierungs-Projekts war nach Ansicht von Frank Ulrich auch die gute Zusammenarbeit mit dem externen Dienstleister: „Mit dem Citrix Solution Advisor key-IT aus Bochum haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, der unsere technische ITInfrastruktur optimal unterstützt. Insbesondere die über 15 Jahre Erfahrung im Citrix-Umfeld, das breitgefächerte Know-how und die konsequente Kundenorientierung schätzen wir sehr.“

Desktop-Streaming mit Citrix XenDesktop

Neue Wege geht die IT-Abteilung von Völker heute aber nicht nur bei der Bereitstellung von Anwendungen und Servern, sondern auch beim Management kompletter Benutzer-Desktops: Für zunächst 30 Arbeitsplätze im Verwaltungsbereich hat man mit Unterstützung von key-IT die Desktop-Virtualisierungslösung Citrix XenDesktop eingeführt. „Als die vorhandenen PCs in diesem Bereich ausgetauscht werden mussten, machten wir uns grundsätzlich Gedanken darüber, wie wir die Administration der Desktops vereinfachen können“, beschreibt Frank Ulrich die Ausgangssituation. „Eine mögliche Lösungsoption war, den Mitarbeitern einen Shared-Desktop über unsere XenApp-Serverfarm zur Verfügung zu stellen. Allerdings hatten wir den Anwendern bisher relativ viel Freiheit bei der Einrichtung ihrer persönlichen Benutzerumgebung gelassen – wir befürchteten daher Akzeptanzprobleme, wenn wie die User von heute auf morgen auf einen komplett standardisierten Desktop beschränken.“

Die IT-Abteilung entschied sich daher stattdessen, Citrix XenDesktop einzusetzen, um die Arbeitsplätze mit lokal gestreamten Desktops zu versorgen. Das Desktop- Streaming ist eine der Virtualisierungsmethoden, die XenDesktop mit der Citrix FlexCast™-Technologie unterstützt: Ein Desktop-Image wird dabei von einem zentralen Server über das Netzwerk auf Endgeräte gestreamt und dort lokal ausgeführt. Das Desktop-Streaming-Verfahren nutzt die Systemressourcen des Client-Rechners für optimale Anwendungs-Performance und ermöglicht gleichzeitig ein effizientes zentrales Management. Dabei ist auch eine Personalisierung der Desktops möglich: XenDesktop speichert die individuellen Einstellungen und Profilinformationen der Anwender auf einem zentralen Laufwerk und verknüpft diese jeweils beim Start des Rechners mit dem Benutzer-Desktop.

Effizientes Management, stromsparende Endgeräte

Die Standard-Geschäftsapplikationen wie Microsoft Office, den ERP-Client oder die CTI-Software für den Zugriff auf die Telefonanlage hat die IT-Abteilung von Völker direkt in das Desktop-Image integriert. „Der große Vorteil von XenDesktop ist, dass wir nur noch eine Instanz des Betriebssystems und der Applikationen aktuell halten müssen“, sagt Frank Ulrich. „Wenn beispielsweise ein Windows Security-Update ansteht, passen wir heute einfach das Master- Image an – und alle Desktops sind nach dem nächsten Restart automatisch auf dem neuesten Stand.“

Zufrieden mit dem neuen Konzept sind auch die Mitarbeiter der Völker AG: Der zentral bereitgestellte Desktop startet schnell und die Anwendungs- Performance ist konstant gut, da der Arbeitsplatzrechner immer wieder von dem sauberen Master-Image bootet. Auch der Austausch eines Client-Rechners ist heute ganz einfach möglich: Bei einem Hardware-Defekt müssen die Mitarbeiter nicht lange warten, bis ein neuer PC für sie aufgesetzt ist – ein Ersatz-Rechner ist durch des Desktop-Streaming in wenigen Minuten einsatzbereit. Ganz nebenbei konnte Völker durch den Einsatz besonders kleiner und stromsparender PCs den Energieverbrauch reduzieren. Auch beim Desktop-Computing ist das Unternehmen also durch neue Technologien schlanker und effizienter geworden.

Über Citrix

Citrix Systems, Inc. (NASDAQ: CTXS) ist führender Anbieter von Virtualisierungstechnologien, mit denen Unternehmen IT als ON-Demand-Service zur Verfügung stellen können. Citrix wurde 1989 gegründet und vereint Virtualisierungs-, Netzwerk- und Cloud-Computing-Technologien in einem kompletten Produktportfolio, das virtualisierte Arbeitswelten für Nutzer und virtualisierte Rechenzentren für IT-Abteilungen ermöglicht. Mehr als 230.000 Unternehmen weltweit nutzen Citrix-Technologien, um ihre IT-Umgebung schnell, einfach und kosteneffizient aufzubauen. Das Unternehmen zählt 10.000 Handels- und Allianzpartner in mehr als 100 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete Citrix einen Umsatz von 1,6 Milliarden US-Dollar.

© Copyright 2010 Citrix Systems, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Citrix® einschließlich aller verwandten Logos sind (in den USA und anderen Ländern eingetragene) Warenzeichen bzw. Markenzeichen und Servicemarken der Citrix Systems, Inc. Windows® ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation. Alle anderen Warenzeichen und Markennamen sind das Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Der große Vorteil von XenDesktop ist, dass wir nur noch jeweils eine Instanz des Betriebssystems und der Applikationen aktuell halten müssen.
- Frank Ulrich

EDV-Leiter

Völker AG

Website

www.voelker.de

Kundennutzen

  • Zentrale Bereitstellung von Applikationen für verteilte Niederlassungen
  • Sicherer mobiler Zugriff auf Anwendungen und Daten
  • Niedrigerer Hardware-Bedarf durch Virtualisierung
  • Höhere Ausfallsicherheit für geschäftskritische Systeme
  • Effizientes Desktop-Management durch Desktop-Streaming

Bereitgestellte Anwendungen

  • Microsoft Office
  • Microsoft Dynamics NAV 3.6

IT-Infrastruktur

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