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Schulungsräume wandern in die Cloud

Der IT-Dienstleister MATERNA nutzt seit kurzem ein Cloud Computing-Modell, um komplette Schulungsumgebungen virtuell und flexibel über das Web bereitzustellen: Mit „Training in a Cloud“ ist das Unternehmen in der Lage, Benutzer-Desktops für Fortbildungs- und Trainingsmaßnahmen automatisiert zu konfigurieren und gleichzeitig die Kosten für Infrastruktur und Betrieb nachhaltig zu reduzieren. Das innovative Konzept basiert auf der Desktop-Virtualisierungslösung Citrix® XenDesktop™, dem IBM Tivoli® Service Automation Manager sowie den von MATERNA entwickelten Software-Produkten ORBIS und DX-Union.

Das Management von Schulungsräumen für die IT-Ausbildung stellt Unternehmen und Trainingsanbieter häufig vor große Herausforderungen: Da jede Weiterbildungsmaßnahme in der Regel eine ganz bestimmte Desktop-Konfiguration voraussetzt, müssen Schulungsrechner immer wieder komplett neu eingerichtet werden. Bei komplexeren Trainings – zum Beispiel für Anwendungsentwickler oder Systemadministratoren – kann es einige Stunden dauern, bis die benötigten Applikationen und Werkzeuge auf allen Endgeräten installiert sind. Sobald der Kurs beendet ist, beginnt die Arbeit von vorne, da die Rechner für die Teilnehmer der nächsten Schulung vorbereitet werden müssen.

Der IT-Dienstleister MATERNA kennt diese Situation aus eigener Erfahrung: Das Unternehmen bietet neben professionellen IT-Lösungen für die Optimierung von Geschäftsprozessen auch Workshops zum Thema IT Service-Management / ITIL sowie Schulungen zu den Produkten von BMC Software und der eigenen Workplace Management Lösung DX-Union an. „Wir entwickeln dabei für jeden Kunden maßgeschneiderte Trainings, die wir in unseren Seminarräumen oder auch vor Ort beim Kunden durchführen“, sagt Frank Wiesenfeller, Bereichsleiter IT-Management bei MATERNA. „Der Administrationsaufwand für die individuellen Schulungen war allerdings in vielen Fällen beträchtlich. Zudem mussten wir sowohl auf der Client-Seite als auch im Backend leistungsfähige Hardware-Ressourcen vorhalten, die nur selten wirklich ausgelastet waren. Wir suchten daher nach einer einfacheren und schlankeren Möglichkeit, die IT-Infrastruktur für unsere Schulungsangebote zu betreiben.“

Herausforderung: Management von Trainings-Desktops automatisieren

Im Bereich der Benutzerarbeitsplätze hatte MATERNA bereits einige Erfahrungen mit Technologien für die Desktop-Virtualisierung gesammelt. Daraus entstand die Idee, auch die Anwender-Desktops für Trainingsmaßnahmen zu virtualisieren und als Services über das Rechenzentrum bereitzustellen. „Wir wollten das Desktop-Management dabei einerseits sehr flexibel und modular gestalten, um unterschiedlichste Trainingsanforderungen abbilden zu können – andererseits war unser Ziel, die Konfiguration der Schulungsumgebungen so weit wie möglich zu automatisieren“, erläutert Frank Wiesenfeller. Zudem verfolgte man von Anfang an einen Cloud-basierten Ansatz: Die Nutzung und die Organisation der Trainings sollten Browser-basiert von jedem Ort aus möglich sein, die gesamte Infrastruktur sollte sich sowohl in Private Clouds als auch in Public Clouds betreiben lassen. Für dieses „Training in a Cloud”-Konzept kombinierte MATERNA zwei eigene Softwareprodukte – die Workplace- Management-Suite DX-Union und die Seminarmanagement-Software ORBIS – mit der Desktop-Virtualisierungslösung Citrix XenDesktop und dem IBM Tivoli Service Automation Manager.

XenDesktop ermöglicht es, Windows-Desktops für unterschiedliche Einsatzszenarien virtualisiert zur Verfügung zu stellen. Durch die Entkopplung von Client-Hardware, Betriebssystem, Applikationen und Benutzereinstellungen wird das Desktop-Management konsequent vereinfacht: Administratoren müssen Anwendungen und Updates nicht mehr auf jedem Endgerät installieren, sondern nur noch einzelne Applikations-Instanzen und Desktop-Images im Rechenzentrum verwalten und aktuell halten.

Die virtuellen Desktops laufen auf zentralen Servern, die mit einer Virtualisierungsplattform wie zum Beispiel Citrix XenServer ausgestattet sind. Die Desktop-Images für die virtuellen Maschinen werden über die integrierte Provisioning- Technologie von XenDesktop bereitgestellt. „Da beliebig viele Desktops von einem Master-Image booten können, reduziert sich nicht nur der Administrationsaufwand – auch der Storage-Bedarf kann dadurch minimiert werden“, sagt Frank Wiesenfeller.

Sicherer Web-Zugriff auf die Schulungsumgebung

Für die Bereitstellung der Applikationen nutzt MATERNA die Application Streaming-Technologie von XenDesktop: Entsprechend den jeweiligen Trainings-Anforderungen werden die benötigten Applikationen „on demand“ auf den virtuellen Desktop gestreamt und dort in einer isolierten Umgebung ausgeführt. Mit XenDesktop lassen sich damit innerhalb von wenigen Augenblicken aus einzelnen Bausteinen die Benutzer-Desktops für jedes beliebige Trainingsszenario zusammensetzen. Die Kursteilnehmer können die virtuelle Schulungsumgebung von jedem beliebigen Endgerät aus nutzen – in einem Seminarraum von MATERNA, am Arbeitsplatzrechner in ihrem Unternehmen oder auch an ihrem privaten PC zu Hause. Einzige Zugangsvoraussetzung ist ein Endgerät mit Internet-Anschluss. Beim Web-Zugriff wird die gesamte Kommunikation zwischen dem Client-Rechner und dem Rechenzentrum durch die SSL-VPN-Lösung Citrix Access Gateway abgesichert.

Der besondere Clou an dem „Training in a Cloud“-Konzept ist, dass es den gesamten Business-Service von der Seminarplanung bis zur automatischen Bereitstellung der virtuellen Schulungsarbeitsplätze beinhaltet. Der Veranstaltungsanbieter kann Trainings über die MATERNA Seminar-Management- Software Orbis ausschreiben. Diese werden dann automatisch im Internet über das MATERNA Self-Service-Portal Caruso im Internet angeboten, wo sich die Kursteilnehmer für ein Training ihrer Wahl anmelden. Nach Ende der Anmeldefrist kann der Organisator der Veranstaltungen entweder durch eine definierte Mindestteilnehmerzahl automatisiert oder durch eine manuelle Freigabe die Bereitstellung der erforderlichen Trainingsumgebungen für die Dauer der Veranstaltung veranlassen. ORBIS übergibt diese Anfrage im Hintergrund an die Workplace Management-Lösung DX-Union. Auf Basis der technischen Anforderungen des Trainings, die in einem zentralen Service-Katalog hinterlegt sind, stößt DX-Union rechtzeitig vor dem Kursbeginn die Konfiguration der virtuellen Schulungsumgebung an. Damit sorgt die Lösung dafür, dass zum geplanten Zeitpunkt für jeden Teilnehmer eine eigene Trainingsumgebung im Rechenzentrum zur Verfügung steht. „Training in a Cloud“ beschränkt sich dabei nicht auf einzelne Desktops, sondern unterstützt auch komplexe Schulungsumgebungen mit unterschiedlichen Backend-Servern. Die Server-Workloads werden dabei ebenfalls mit Hilfe der Citrix Provisioning Services von standardisierten Images bereitgestellt. Das Modell einer Schulung inklusive der dazugehörigen Inhalte lässt sich ganz einfach als Beschreibung in DX-Union ablegen. Ohne dass ein manueller Eingriff eines Administrators notwendig ist, erfolgt nach dem Ende des Trainings der Rückbau der Umgebung. Für die Automatisierung der Service-Prozesse beim Auf- und Abbau einer Trainingsumgebung wird zusätzlich der IBM Tivoli Service Automation Manager verwendet. Dieser nimmt beispielsweise im Fall eines Aufbauauftrags die Daten der Veranstaltung und der Teilnehmer entgegen und übergibt die Teilprozesse zur definierten Zeit und nach vorher festgelegten Service-Plänen zur Ausführung an die DX-Union Suite.

Administrationsaufwand um 90 Prozent reduziert

„Mit ‚Training in a Cloud’ konnten wir den Aufwand für das Aufsetzen der Trainingsumgebungen um rund 90 Prozent reduzieren“, sagt Frank Wiesenfeller. „Gleichzeitig haben wir eine unglaubliche Flexibilität gewonnen: Wir sind heute in der Lage, Trainings sehr kurzfristig zu organisieren und auch ungewöhnliche Schulungskonfigurationen anzubieten. Dabei sind wir vollkommen unabhängig von räumlichen und technischen Voraussetzungen geworden, da wir nicht mehr auf das Platzangebot oder die Hardware-Ausstattung eines Seminarraums Rücksicht nehmen müssen.“

MATERNA kann damit noch besser auf die individuellen Trainingsanforderungen von Kunden eingehen – und gleichzeitig eine gleichbleibend hohe Schulungsqualität sicherstellen: Da die Trainings-Desktops heute im ausfallsicheren Rechenzentrum laufen, lässt sich selbst ein Hardware-Defekt eines Endgeräts in wenigen Minuten kompensieren: Der Benutzer kann seine Schulungsumgebung sofort über einen anderen Rechner wieder nutzen und das Training fortsetzen.

Auch auf der Kostenseite zahlt sich das „Training in a Cloud“-Konzept für MATERNA aus: Neben dem deutlich reduzierten Administrationsaufwand spielen dabei vor allem die Einsparungen bei den Hardware-Ressourcen in den Schulungsräumen eine Schlüsselrolle. So werden heute keine für die Maximalanforderungen ausgelegten PCs an den Schulungsplätzen mehr benötigt. Diese Endgeräte werden typischerweise nicht optimal genutzt und sind in der Anschaffung wie im Unterhalt sehr kostenintensiv. Beim Cloud-basierten Desktop-Konzept erbringen dagegen zentrale Server die Rechenleistung. Deren Hardware-Ressourcen sind durch die Virtualisierung optimal ausgelastet – bei Bedarf lassen sich ganz gezielt Rechenkapazitäten hinzufügen, wodurch die Investitionen sehr überschaubar werden. An den Schulungsarbeitsplätzen können die PCs durch kostengünstige, wartungsfreie und energiesparende Thin Clients mit bis zu vierfach längerer Lebensdauer ersetzt werden.

„Das ‚Training in a Cloud’-Konzept demonstriert eindrucksvoll, was Cloud Computing heute leisten kann“, fasst Frank Wiesenfeller zusammen. „Mit Citrix XenDesktop haben wir unsere Idee der Service-basierten Bereitstellung von Trainings-Desktops in eine produktive Lösung verwandelt, die sich in der Praxis hervorragend bewährt.“ Mittlerweile sind auch die ersten Kunden von MATERNA auf das innovative Konzept aufmerksam geworden: Mehrere Schulungsanbieter testen derzeit „Training in a Cloud“ und wollen die Lösung ebenfalls einsetzen, um ihre IT-Infrastruktur zu virtualisieren und das aufwändige Seminar-Management zu automatisieren.

Über Citrix

Citrix Systems, Inc. (NASDAQ: CTXS) ist führender Anbieter von Virtualisierungstechnologien, mit denen Unternehmen IT als ON-Demand-Service zur Verfügung stellen können. Citrix wurde 1989 gegründet und vereint Virtualisierungs-, Netzwerk- und Cloud-Computing-Technologien in einem kompletten Produktportfolio, das virtualisierte Arbeitswelten für Nutzer und virtualisierte Rechenzentren für IT-Abteilungen ermöglicht. Mehr als 230.000 Unternehmen weltweit nutzen Citrix-Technologien, um ihre IT-Umgebung schnell, einfach und kosteneffizient aufzubauen. Das Unternehmen zählt 10.000 Handels- und Allianzpartner in mehr als 100 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete Citrix einen Umsatz von 1,6 Milliarden US-Dollar.

©Copyright 2010 Citrix Systems, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Citrix® einschließlich aller verwandten Logos sind (in den USA und anderen Ländern eingetragene) Warenzeichen bzw. Markenzeichen und Servicemarken der Citrix Systems, Inc. Windows® ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation. Alle anderen Warenzeichen und Markennamen sind das Eigentum der jeweiligen Besitzer.
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Kundennutzen

  • Schnelle Bereitstellung unterschiedlicher Schulungsumgebungen
  • Automatisierung des Desktop-Konfiguration
  • Konsolidierung der Hardware-Infrastruktur durch Virtualisierung
  • Sicherer Web-Zugriff auf Trainings-Desktops von jedem Endgerät
  • Hohe Ausfallsicherheit und einfache Erweiterbarkeit

IT-Infrastruktur

  • Citrix XenDesktop® 4.0 auf IBM HS 22 Blade Servern mit jeweils zwei Prozessoren und jeweils 48 GB RAM, Windows Server 2003, Unterschiedliche Endgerätetypen: Desktop-PCs, Notebooks, Thin Clients

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