Mehr Performance und Effizienz bei der Anwendungsbereitstellung
Die weltweit tätige Unternehmensgruppe Lohmann & Rauscher baut auf eine zentrale IT-Strategie, um Prozesse zu standardisieren und Anwender an internationalen Standorten von Deutschland aus zu betreuen. Citrix-Technologien helfen der IT-Organisation des Unternehmens dabei, das Applikationsmanagement effizienter zu gestalten und die Performance in den entfernten Standorten zu optimieren. Mit Citrix® XenDesktop® will der Hersteller von Medizinprodukten jetzt im Bereich Desktop-Virtualisierung die nächsten Schritte gehen.
Mehr als 100 Jahre Erfahrung mit Verbandmitteln und Medical-Produkten – dafür steht die Lohmann & Rauscher Gruppe. Die beiden renommierten Traditionsunternehmen Lohmann Medical, gegründet 1851, und Rauscher, gegründet 1899, schlossen sich im Jahr 1998 zu einem leistungsstarken Gemeinschaftsunternehmen zusammen. Neben den Hauptstandorten in Deutschland und Österreich ist Lohmann & Rauscher heute in weiteren 17 Ländern mit eigenen Niederlassungen präsent und durch 30 Partner in allen wichtigen Märkten der Welt vertreten. Die rund 3.500 Mitarbeiter des Unternehmens erwirtschafteten 2009 einen Jahresumsatz von über 425 Millionen Euro.
Die IT-Organisation der Unternehmensgruppe hat ihren Sitz am größten deutschen Produktions- und Logistikstandort in Neuwied am Rhein. Schon vor einigen Jahren begann die Division, die IT des Unternehmens zentral auszurichten und geschäftskritische Systeme schrittweise in das Rechenzentrum in Neuwied zu verlagern. „In diesem Zusammenhang haben wir auch frühzeitig eine Lösung für die zentrale Bereitstellung von Anwendungen eingeführt“, erklärt Werner Raffauf, Leiter der Gruppe Netzwerktechnologie bei Lohmann & Rauscher. „Standard-Geschäftsapplikationen wie die Microsoft Office Programme wurden mit Terminal Server-Technologie für alle größeren Standorte im In- und Ausland zur Verfügung gestellt.“
Performance an externen Standorten als Herausforderung
Als die IT-Organisation anfing, die einzelnen Standorte an ein zentrales SAP-System anzuschließen, wurden allerdings die Grenzen dieser Lösung sichtbar: Das SAP GUI ließ sich im WAN nicht mit Hilfe der Terminal-Server-Technologie zugänglich machen. Die Anwendungs-Performance in den internationalen Niederlassungen war nicht ausreichend und die Anwender klagten über lange Wartzeiten beim Zugriff auf die zentralen SAP-Systeme. „Die Benutzerzufriedenheit litt sehr stark unter diesen Performance-Problemen – wir mussten daher relativ schnell auf die Situation reagieren“, sagt Werner Raffauf. Gemeinsam mit dem langjährigen IT-Partner S&L entwickelten die Verantwortlichen bei Lohmann & Rauscher innerhalb weniger Wochen ein neues Lösungskonzept auf Basis von Citrix-Technologie.
Die Projektpartner setzten von Anfang auf die Kombination unterschiedlicher Komponenten. Im Mittelpunkt stand dabei die Ablösung der reinen Terminal Server-Umgebung durch eine Citrix XenApp™-Infrastruktur: Schon in der ersten Teststellung wurde deutlich, dass der Einsatz von XenApp die Anwendungs-Performance deutlich verbessert: Die integrierten HDX-Technologien der Lösung sorgen dafür, dass sich zentral bereitgestellte Anwendungen auch im WAN ohne Verzögerungen nutzen lassen. Positiv beeindruckt waren die IT-Mitarbeiter von Lohmann & Rauscher zudem von den XenApp Administrations-Werkzeugen, die ein sehr effizientes Server- und Anwendungsmanagement ermöglichen.
Um den operativen Aufwand zu minimieren, empfahlen die Berater von S&L zudem, die gesamte XenApp-Infrastruktur mit Citrix® XenServer® zu virtualisieren und auch die Provisioning Services von Citrix einzusetzen. Die Provisioning-Technologie erlaubt es, ein standardisiertes Server Image auf beliebig viele virtuelle oder physische Server zu streamen. „In der Praxis vereinfacht das die Betreuung der Umgebung erheblich“, erklärt Thomas Schiefer, Mitarbeiter des Netzwerk-Teams von Lohmann & Rauscher. „Bisher mussten wir Software-Updates oder neue Anwendungen auf jedem einzeln Terminal Server einspielen – mit den Provisioning Services genügt es, das zentrale Master Image einmalig anzupassen. Nach einem Neustart der virtuellen Maschinen sind dann alle XenApp-Server
auf einem einheitlichen Stand.“
Lohmann & Rauscher spart Lizenzkosten durch das Citrix Trade-Up-Programm
Nach erfolgreichen Produktivtests konnte mit Hilfe der Provisioning-Technologie der Rollout der neuen Lösung zügig umgesetzt werden: Innerhalb von weniger als zwei Wochen wurden über 50 Applikationen und rund 600 Anwender von der bisherigen Terminal Server-Umgebung auf die XenApp-Serverfarm umgezogen. Durch die Virtualisierung der Server mit XenServer wurde dabei auch der Hardware-Bedarf drastisch reduziert: Während die Terminal Server-Umgebung noch 20 physische Server belegte, laufen die 24 virtuellen XenApp-Maschinen auf sechs physischen XenServer-Hosts. Diese sind aus Gründen der Ausfallsicherheit auf zwei räumlich getrennte Rechenzentrumsstandorte verteilt: Sollte einer der beiden Serverräume vorübergehend nicht erreichbar sein, werden die Anwender auf die Server am anderen Standort umgeleitet und können so ohne größere Unterbrechung weiterarbeiten.
Bei der Lizenzierung der Lösung machte Lohmann & Rauscher vom Citrix Trade-Up-Programm Gebrauch. Für alle Anwender wird heute die XenDesktop Platinum Edition genutzt, in der die Komponenten XenApp, XenServer und Provisioning Services bereits enthalten sind. „Neben dem Kostenaspekt sprach vor allem der funktionale Mehrwert für den Einsatz von XenDesktop“, sagt Werner Raffauf. „Die Lösung unterstützt unterschiedliche Verfahren der Desktop-Virtualisierung – wir können damit künftig auch Arbeitsplätze zentral bedienen, die heute noch einen Fat Client-PC mit lokal installierten Anwendungen erfordern.“ Die FlexCast-Technologie von XenDesktop ermöglicht es beispielsweise, personalisierte Windows-Desktops mit speziellen technischen Anforderungen als VDI-Desktops über das Rechenzentrum bereitzustellen. Werner Raffauf kann sich vorstellen, dass sich durch diese neuen technologischen Möglichkeiten die Umstellung von PCs auf Thin Clients bei Lohmann & Rauscher beschleunigt: „Mit XenDesktop haben wir jetzt alle Optionen dafür in der Hand.“
Über Citrix
Citrix Systems, Inc. (NASDAQ: CTXS) ist führender Anbieter von Virtualisierungstechnologien, mit denen Unternehmen IT als On-Demand-Service zur Verfügung stellen können. Citrix wurde 1989 gegründet und vereint Virtualisierungs-, Netzwerk- und Cloud-Computing-Technologien in einem kompletten Produktportfolio, das virtualisierte Arbeitswelten für Nutzer und virtualisierte Rechenzentren für IT-Abteilungen ermöglicht. Mehr als 230.000 Unternehmen weltweit nutzen Citrix-Technologien, um ihre IT-Umgebungen schnell, einfach und kosteneffizient aufzubauen. Das Unternehmen zählt 10.000 Handels- und Allianzpartner in mehr als 100 Ländern. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete Citrix einen Umsatz von 1,87 Milliarden US-Dollar.
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Kundennutzen
- Vereinfachtes Anwendungs-management für internationale Standorte
- Deutlich verbesserte SAP-Performance in den entfernten Standorten
- Reduzierung des Hardware-Bedarfs durch Virtualisierung
- Höhere Ausfallsicherheit der zentralen Serverfarm
- Schnelle Server-Updates durch Provisioning-Technologie
Bereitgestellte Anwendungen
Rund 50 Geschäftsanwendungen, darunter
- Microsoft Office
- SAP GUI
IT-Infrastruktur
- Citrix® XenApp™ 5.0, Citrix® XenDesktop® 4.0 und Citrix® XenServer® 5.6 auf Servern von HP
- Rund 1.200 Endgeräte






