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Virtualisierte IT-Dienste für modernes Gemeindemanagement

Die GEMDAT OÖ bietet seit mehr als 30 Jahren EDV-Dienstleistungen für Gemeinden und gemeindenahe Institutionen in Oberösterreich an. Rund 150 Gemeindeverwaltungen lassen heute ihre gesamte Softwarelandschaft von der GEMDAT betreiben und erhalten über Citrix® XenApp™ virtualisierten Zugang zu Standard- und Fachapplikationen. Um Kosten zu senken und die Ausfallsicherheit kritischer Systeme zu erhöhen, setzt die GEMDAT jetzt auch bei der Server- Virtualisierung auf Citrix®-Technologie.

Als die Oberösterreichische Gemeinde-Datenservice GesmbH. & Co KG – die GEMDAT OÖ – im Jahr 1978 ihre Arbeit aufnahm, steckte die EDV-Nutzung in den Gemeinden noch in den Kinderschuhen: Rund 6.500 Euro kostete damals ein einziges Erfassungsgerät, das mit einer Speicherkapazität von gerade einmal 16 Kilobyte ausgestattet war. Die Idee, bei der elektronischen Datenverarbeitung mit einem externen Dienstleister zusammenzuarbeiten, fand daher schon damals sehr schnell großen Anklang in vielen Verwaltungseinrichtungen. Bereits Ende 1978 ließen mehr als 100 Gemeinden in Oberösterreich ihre Belege für Buchhaltung, Meldewesen und Personalverwaltung bei der GEMDAT in Linz erfassen.

Heute zählen mehr als 430 Gemeindeverwaltungen und rund 100 Verbände zu den Kunden des Unternehmens. Die GEMDAT unterstützt diese bei allen Herausforderungen im IT-Bereich – von der Beratung bei der Einführung neuer Dienste über die Bereitstellung der benötigten Software und Hardware bis hin zur Schulung der Mitarbeiter und dem laufenden Benutzer-Support. Das Anwendungsportfolio der GEMDAT umfasst mittlerweile rund 60 Produkte, mit denen sich alle Arbeitsbereiche eines Gemeindeamts abdecken lassen. Neben Kernapplikationen wie defakto für Buchhaltung, Bestell- und Meldewesen oder K.I.M. für Rechnungswesen, Steuern und Abgaben zählen dazu auch Standard-Office-Pakete sowie geografische Informationssysteme.

Kommunale Anwendungen laufen heute auf XenApp-Servern

Etwa ein Drittel der Gemeindekunden haben den Betrieb ihrer Applikationen komplett an den externen Dienstleister ausgelagert. „Wir setzen Citrix XenApp ein, um den Mitarbeitern in den Gemeinde- oder Stadtämtern alle Anwendungen zugänglich zu machen, die sie für ihre Tätigkeiten benötigen“, sagt Walter Mittermühler, Prokurist und Verkaufsleiter bei GEMDAT. Die virtualisierte Bereitstellung von Applikationen über die Citrix-Technologie reduziert den IT-Administrationsaufwand erheblich: Client-Anwendungen und Updates müssen nicht mehr auf den einzelnen Endgeräten eingerichtet werden, sondern nur noch einmal auf den XenApp-Servern, die entweder im Rechenzentrum der GEMDAT oder dezentral in der jeweiligen Gemeinde betrieben werden. Dieses Verfahren eröffnet den Anwendern gleichzeitig ganz neue Nutzungsmöglichkeiten: „Ein großer Vorteil der Citrix-Technologie ist, dass der Zugriff auf die Applikationen von jedem Endgerät aus erfolgen kann“, erläutert Walter Mittermühler, „So kann ein Verwaltungsmitarbeiter beispielsweise während einer Sitzung an einem beliebigen Rechner die GIS-Anwendung oder die Finanzbuchhaltungssoftware öffnen und muss dazu nicht erst seinen Arbeitsplatz aufsuchen. Auch die Anbindung von externen Standorten wie Schulen, Kindergärten oder Feuerwehreinrichtungen wird durch die zentrale Architektur deutlich vereinfacht.“

Vor kurzem hat die GEMDAT ihre Citrix-Infrastruktur auf den neuesten technologischen Stand gebracht: Alle 50 Server laufen mittlerweile unter Windows Server 2008 und XenApp 5.0. „Wir nutzen heute beispielsweise intensiv die Application Streaming- Funktionalität von XenApp 5.0, um Anwendungen bedarfsgesteuert auf die Server zu streamen und konfliktfrei in isolierten Umgebungen ablaufen zu lassen“, sagt Franz Stoiber, technischer Leiter bei GEMDAT.

Die Migration auf die neuen Produkt-Versionen verknüpfte die GEMDAT zudem mit einem Server-Virtualisierungsprojekt: Vorrangiges Ziel war dabei, die Hardware-Ressourcen im Rechenzentrum besser auszulasten und die Ausfallsicherheit kritischer Systeme zu erhöhen. „Bei der Auswahl der geeigneten Technologie suchten wir daher vor allem nach einer Lösung, die auf einem möglichst performanten Hypervisor basiert und zuverlässige Mechanismen für die Live-Migration und Hochverfügbarkeit der virtuellen Maschinen mitbringt“, beschreibt Walter Mittermühler das Anforderungsprofil. „Citrix XenServer bot uns genau diese Funktionalitäten und konnte auch in einer Teststellung mit hervorragender Leistung überzeugen.“

Höhere Verfügbarkeit und niedrigere Kosten durch Virtualisierung

In der Folge migrierte man zunächst die XenApp-Server auf virtuelle Maschinen, anschließend wurden weitere Systeme wie Datenbank- und Mail-Server mit XenServer virtualisiert. Server-Anwendungen, die zuvor dedizierte Hardware beanspruchten, können heute nebeneinander auf einem physischen Rechner ausgeführt werden. Um maximale Ausfallsicherheit beim Betrieb der virtuellen Server zu gewährleisten, setzt die GEMDAT die Hochverfügbarkeits- Funktion von XenServer ein. Die Host-Rechner wurden dazu zu einem Ressourcen-Pool zusammengeschlossen, der eine NetApp-Lösung als gemeinsamen Storage nutzt. Sollte ein physischer Server im Betrieb ausfallen, kann XenServer die betroffenen virtuellen Maschinen automatisch auf den verbleibenden Servern neu starten.

Zugute kommen soll die eingeschlagene Virtualisierungsstrategie vor allem den Kunden der GEMDAT: „Wir können den Gemeinden heute eine extrem leistungsfähige und stabile Plattform für den revisionssicheren Betrieb sämtlicher Applikationen zur Verfügung stellen“, fasst Walter Mittermühler zusammen. „Gleichzeitig bekommen wir durch die Virtualisierung von IT-Ressourcen die laufenden Kosten in den Griff und erfüllen damit die Anforderungen der Aufsichtsbehörden.“ Der GEMDAT-Verkaufsleiter geht daher davon aus, dass sich die Anzahl der zentral bereitgestellten IT-Arbeitsplätze in den nächsten Jahren verdreifachen könnte: „Die Gemeinden müssen heute neue Konzepte wie den elektronischen Workflow sehr schnell mit Leben füllen – durch die Auslagerung der technischen Infrastruktur schaffen sie verlässliche Voraussetzungen dafür und gewinnen mehr Zeit, um sich mit der eigentlichen organisatorischen Weiterentwicklung zu befassen.“

Über Citrix

Citrix Systems, Inc. (NASDAQ: CTXS) ist führender Anbieter von Virtualisierungstechnologien, mit denen Unternehmen IT als On-Demand-Service zur Verfügung stellen können. Citrix wurde 1989 gegründet und vereint Virtualisierungs-, Netzwerk- und Cloud-Computing-Technologien in einem kompletten Produktportfolio, das virtualisierte Arbeitswelten für Nutzer und virtualisierte Rechenzentren für IT-Abteilungen ermöglicht. Mehr als 230.000 Unternehmen weltweit nutzen Citrix-Technologien, um ihre IT-Umgebung schnell, einfach und kosteneffizient aufzubauen. Das Unternehmen zählt 10.000 Handels- und Allianzpartner in mehr als 100 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete Citrix einen Umsatz von 1,6 Milliarden US-Dollar.

© Copyright 2009 Citrix Systems, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Citrix® einschließlich aller verwandten Logos sind (in den USA und anderen Ländern eingetragene) Warenzeichen bzw. Markenzeichen und Servicemarken der Citrix Systems, Inc. Windows® ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation. Alle anderen Warenzeichen und Markennamen sind das Eigentum der jeweiligen Besitzer.
Wir können den Gemeinden heute eine extrem leistungsfähige und stabile Plattform für den revisionssicheren Betrieb sämtlicher Applikationen zur Verfügung stellen.
- Walter Mittermühler

Prokurist und Leiter Verkauf

Oberösterreichische Gemeinde- Datenservice GesmbH. & Co KG

Website

www.gemdat.at

Kundennutzen

  • Effiziente Anwendungsbereit-stellung für Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung
  • Flexibler Zugriff auf beliebige IT-Ressourcen mit jedem Endgerät
  • Bedarfsgesteuertes Streaming von Applikationen
  • Performante Plattform für den Betrieb virtueller Server
  • Automatische Hochverfügbarkeit kritischer Server-Systeme

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